Landessynode beschloß breite Diskussion zur künftigen Struktur des Kirchenkreises Mecklenburg
Plau am See (rn). Am Sonnabendnachmittag hat die mecklenburgische Landessynode Eckpunkte zur künftigen Gestalt des Kirchenkreises Mecklenburg in der geplanten Nordkirche beschlossen und zu einer breiten Diskussion auf allen Ebenen der Landeskirche bis Ende Januar 2010 aufgerufen.
Danach soll der Kirchenkreis Mecklenburg von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisvorstand sowie den Pröpstinnen und Pröpsten in gemeinsamer Verantwortung geleitet werden. In der Kirchenkreissynode, die die jetzige Größe der Landessynode bekommen sollte, sollen die Ehrenamtlichen die Mehrheit haben. Für Rostock, Neustrelitz, Wismar und Parchim sind Propststellen vorgesehen. Jeder Pröpstin und jedem Propst ist ein Teilbereich des Kirchenkreises zugeordnet.
Eine neue Ebene sollen die ca. 20 Regionalverbände sein in denen sich die Kirchgemeinden zur Wahrnehmung gemeinsamer regionaler Aufgaben zusammenschließen. „Dies ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Propsteien,“ sagte Christoph de Boor bei der Einbringung der Eckpunkte. Diese Regionalverbände sollen von einer Regionalpastorin bzw. einem Regionalpastor geleitet werden und der Regionalverband soll der gegenseitigen Verständigung über alle Angelegenheiten des Regionalverbandes dienen. Da er eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts sein soll, sind auch Anstellungen möglich.
Für den Kirchenkreis Mecklenburg soll eine zentrale Kirchenkreisverwaltung mit Sitz in Schwerin gebildet werden, die in Neubrandenburg und Güstrow Außenstellen unterhält.
Wortlaut: Eckpunktepapier KK Mecklenburg (Vorabfassung) (130 KB)
(7.11.2009) 
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