Diakoniefusion in Mecklenburg-Vorpommern vorläufig gescheitert
Greifswald (epd). Die Fusion der beiden Diakonischen Werke in Mecklenburg-Vorpommern zum 1. Januar 2005 ist vorläufig gescheitert. Bei einer Probeabstimmung fand sich in der Mitgliederversammlung der pommerschen Diakonie als letztem Gremium nicht die notwendige Dreiviertel-Mehrheit für den Verschmelzungsvertrag. Gründe hierfür waren nach Angaben von Oberkonsistorialrat Hans-Martin Moderow die fehlende Bestandssicherung für die Greifswalder Geschäftsstelle sowie die nicht geregelte Vertretung Pommerns im Vorstand des neuen Werkes ab 2008. Dem geplanten Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Schwerin und Außenstelle in Greifswald sollten den Angaben zufolge 131 Mitglieder mit über 700 Einrichtungen und mehr als 10.000 Mitarbeitern angehören. Mit der Fusion sollten inhaltliche und wirtschaftliche Ressourcen konzentriert werden. Inwieweit der geplante Zusammenschluss nun neu verhandelt werden muss und wie lange er sich möglicherweise verzögert, blieb am Abend unklar. (9.11.2004) 
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