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Mecklenburgischen Kirchenkreissynode

Diakonie MV fordert mehr Geld für Beratungsstellen

Henrike Regenstein
14.04.2018 ǀ Güstrow.  Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern hat erneut eine höhere finanzielle Unterstützung von Land und Kommunen für ihre zwölf Psychologischen Beratungsstellen gefordert. Unter anderem hätten die seit mehr als zehn Jahren eingefrorenen Zuschüsse des Landes dazu beigetragen, dass der Eigenanteil der Träger inzwischen bei 30 bis 60 Prozent liege, sagte Diakonie-Vorstandsmitglied Henrike Regenstein am Sonnabend in Güstrow vor der mecklenburgischen Kirchenkreissynode.

Damit Tarifgehälter auch im Sozialbereich gezahlt werden könnten, müssten die öffentlichen Zuschüsse dynamisiert werden, forderte Regenstein. Die gedeckelten Beträge der öffentlichen Geldgeber für die Beratungsstellen führen nach Angaben des Diakonischen Werkes auf Dauer zu Kürzungen und Wegfall von Beratungskapazitäten.

Andererseits bestünden seit Jahren in vielen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen wochen- bis monatelange Wartezeiten, heißt es im Bericht des evangelischen Wohlfahrtsverbandes. "Das Geld wird knapper, die seelischen Nöte der Menschen und die familiären Konfliktlagen nehmen eher zu." Ausdrücklich dankte die Diakonie dem Kirchenkreis Mecklenburg dafür, dass er seinen Zuschuss für diesen Beratungsbereich sowie für die Allgemeine Soziale Beratung erhöht hat.

Für die Diakonie in MV arbeiten insgesamt mehr als 14.500 hauptamtliche Mitarbeiter in fast 1.000 Diensten und Einrichtungen.
Quelle: epd


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