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Sanierung des Gemeindehauses in Ziethen abgeschlossen

Das Zuhause für ein lebendiges Bauwerk

Propst Gerd Panknin (li.) und Pastor Andreas Pense-Himstedt laden vor dem neu gestalteten Eingangsbereich in das sanierte Ziethener Gemeindehaus ein.
25.09.2017 ǀ Ziethen.  Die Sanierung des Gemeindehauses in Ziethen bei Anklam ist abgeschlossen. Propst Gerd Panknin predigte anlässlich der Wiedereinweihung.

Mit einem Gottesdienst in der St. Marien Kirche wurde am Sonntag (24. September) die Wiedereinweihung des sanierten Gemeindehauses in Ziethen gefeiert. Der Ort liegt rund sechs Kilometer nördlich von Anklam. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor der Kirchengemeinde. Die Predigt hielt der Demminer Propst Gerd Panknin. Bezugnehmend auf Worte des Apostels Paulus verglich Gerd Panknin die Kirchengemeinde mit einem lebendigen Bauwerk, dessen Fundament der Glaube und dessen Schlussstein, der alles zusammenhält, Jesus Christus sei. Nach dem Gottesdienst segnete der Propst gemeinsam mit Pastor Andreas Pense-Himstedt die Arbeit und das künftige Miteinander im sanierten Gemeindehaus.

Charme des Hauses blieb erhalten

„Mir sind die Augen und das Herz übergegangen, als ich das jetzt so helle und freundliche Gemeindehaus nach der Sanierung sah“, war Gerd Panknin vom Ergebnis der Arbeiten begeistert. Das Gemeindehaus wird künftig wieder das Zuhause für die vielfältigen Aktivitäten der Kirchengemeinde sein. Nicht nur der Gemeinderaum wurde neu gestaltet, auch in der oberen Etage hat sich viel getan. Die lichtdurchfluteten Räume bieten Platz für Konfirmanden, für die Kinderkirche, für Bibelkreise, für Andachten oder Seelsorgegespräche, aber auch für das Archiv. Das Gemeindehaus bekam während der Sanierung neue Fenster, der Eingang wurde neu gestaltet, die Küche, die Sanitäranlagen und die Heizung modernisiert sowie der Keller trockengelegt. Zudem wurden Teile der Fassade ausgebessert. „Es freut mich besonders, dass das wunderschöne Gesicht des Hauses und sein besonderer Charme erhalten blieben“, so Gerd Panknin. Das sei der behutsamen Sanierung zu verdanken, bei der viele historische Elemente aufgearbeitet wurden, wie beispielsweise die hölzernen Türen.

Eine offene Stätte der Begegnung

Über rund zwei Jahre erstreckten sich die Sanierungsarbeiten. Die Pläne dafür lagen jedoch schon länger vor. „Es gab immer wieder Verzögerungen“, erzählte Pastor Andreas Pense-Himstedt. Umso schöner sei es nun, dass das Gemeindehaus endlich fertig sei. „Wir wollen uns von den lichtdurchfluteten Räumen auch zu Neuem inspirieren lassen“, warf der Pastor einen Blick in die Zukunft des Hauses. Er dankte außerdem allen, die tatkräftig die Sanierung unterstützt hatten. Ebenso dankte er dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, durch den die Kirchengemeinde 50.000 Euro aus dem Fonds Pfarr- und Gemeindehäuser erhalten hatte. „Seitens der Kirchengemeinde wurde in etwa die gleiche Summe aufgebracht“, so Andreas Pense-Himstedt. Ebenso wie der Gemeindepastor dankte auch Gerd Panknin allen an der Sanierung Beteiligten. Der Propst lobte die Zusammenarbeit mit der Kommunalverwaltung und sprach ihr seinen Dank dafür aus, dass die Kirchengemeinde während der Sanierung vorübergehend Räumlichkeiten im Ziethener Gutshaus nutzen konnte. Gemeinsam mit Pastor Andreas Pense-Himstedt lud Propst Gerd Panknin dazu ein, das Gemeindehaus als eine offene Stätte der Begegnung zu nutzen.

Quelle: PEK (sk)