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EKD zu Weltentstehung, Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube in der Schule

 

Hannover (ekd). Über Weltentstehung, Evolutionstheorie und Schöpfungsglauben sowie über die Behandlung dieser Themen in der Schule wird derzeit eine intensive Debatte geführt. Hierzu hat die Evangelische Kirche in Deutschland eine Orientierungshilfe veröffentlicht.

 

Charles Darwin, der vor 200 Jahren, am 12. Februar 1809, im englischen Shrewsbury geboren wurde, gilt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt: als Begründer der modernen Biologie. Nach ihm war nichts mehr wie zuvor. Auch die Geisteswissenschaftler mussten umdenken, allen voran Philosophen und Theologen, die dem "Kaplan des Teufels" nicht verzeihen konnten, dass er den Menschen als "Krone der Schöpfung" entthront hatte. Denn Darwin stellte den Glauben an die biblische Schöpfungsgeschichte auf den Kopf, indem er erklärte, alles Leben auf der Erde habe sich im Laufe der Jahrmillionen ständig verändert und an die Umgebung angepasst - und daraus sei irgendwann auch der Mensch hervorgegangen. Damit revolutionierte er das damalige Weltbild und eckt bei einigen bibeltreuen Christen noch heute an. Für die EKD hat ihr Ratsvorsitzender Wolfgang Huber deutliche Worte zum Kreationismus gefunden: "Indem ein zur Weltanschauung missdeuteter Glaube an die Stelle der wissenschaftlichen Vernunft treten wollte, wurde das Bündnis von Glaube und Vernunft in Wahrheit aufgekündigt. Gottesglaube und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, sondern sind auf wechselseitigen Dialog angewiesen.“

 

www.ekd.de/aktuell/62252.html

www.ekd.de/EKD-Texte/ekdtext_94.html

www.ekd.de/aktuell/070724_schoepfungsglaube_orientierungshilfen.html

(23.2.2009)


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