Nach oben

Landessynode

Campus Ratzeburg soll zu einem landeskirchlichen Zentrum werden

04.03.2018 ǀ Lübeck-Travemünde.  Die Nordkirche will den „Campus Ratzeburg“ zu einem landeskirchlichen Zentrum auszubauen. Darüber informierte Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit die Mitglieder der Landessynode. Dem Greifswalder Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern obliegt die bischöfliche Zuständigkeit für die landeskirchliche Aus- und Fortbildung und damit auch für den Standort Ratzeburg.

Die Kirchenleitung plane, den Domhof 33 und 34 grundlegend zu renovieren und zu erweitern, so Abromeit. Die Gebäude auf der Domhalbinsel beherbergen das Pastoralkolleg der Nordkirche, also die Aus- und Fortbildungsstätten für Pastorinnen und Pastoren.

Bischof Abromeit erläuterte: „Die Kirchenleitung möchte den Standort Ratzeburg wegen seiner besonderen Lage inmitten unserer jungen Landeskirche, wegen seiner Bedeutung für ihre Gründungsgeschichte und wegen der besonderen spirituellen Atmosphäre, die der Dom und seine Aura bieten, so ausbauen, dass der ‚Campus Ratzeburg‘ sich zu einem landeskirchlichen Zentrum entwickelt. Hier sollen auf Jahrzehnte die Ausbildung der Vikarinnen und Vikare und die Fortbildung der Pastorinnen und Pastoren nicht nur auf inhaltlich hohem Niveau, sondern auch unter guten räumlichen und logistischen Bedingungen stattfinden.“

„Seit Mitte der 1980er Jahre ist in die Immobilien nicht wesentlich investiert worden. Der Betrieb der landeskirchlichen Einrichtungen funktioniert noch, braucht aber auf die Dauer einen modernen Zuschnitt. Diesen möchte die Kirchenleitung nun bieten und zwar so, dass ein Tagungs- und Beherbergungszentrum entsteht, das auch anderen Gruppen zur Verfügung steht. Das Raumkonzept sieht vor, dass auch große Gremien wie der Gesamtpröpstekonvent hier tagen können“, erläuterte Bischof Abromeit. Es sollen zusätzliche Zimmer entstehen, und das gesamte Gebäude soll barrierefrei werden.

Beraten und beschließen wird die Landessynode über dieses Projekt voraussichtlich im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen im November. Abromeit machte klar, „dass es sich um ein ambitioniertes Projekt handelt, das dem Erweiterungs- und Umbau des Landeskirchenamtes in Kiel wenig nachsteht“, und bezifferte die Kosten auf rund 12 Millionen Euro.
Quelle: Nordkirche

Diese Website verwendet Cookies und die Webanalyse-Tools Matomo und Google Analytics. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden.Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es auf der Seite Datenschutz.