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Rostocker Innenstadtgemeinde lädt zum Treffen ein

Brückenschlag zwischen Tansania und Mecklenburg

03.09.2015 ǀ Rostock.  Zum 11. mecklenburgischen Tansaniatag lädt die Innenstadtgemeinde Rostock an diesem Sonntag (6. September) von 11 bis 15.30 Uhr in die Rostocker Petrikirche ein. Erwartet werden dazu Gäste aus der Rostocker Partnergemeinde Mhero. „Alle Gruppen und Einzelpersonen - nicht nur aus dem kirchlichen Bereich – sind eingeladen, die Kontakte nach Tansania pflegen“, so der mecklenburgische Ökumenepastor Jens-Peter Drewes.

Die Partnerschaft Mhero-Rostock besteht seit 2009. Neben der Unterstützung eines kleinen Berufsausbildungszentrums für Schneiderinnen und Tischler mittels eines Schulgeldfonds wird zurzeit gemeinsam das Projekt für ein Dormitory (Wohnheim) entwickelt. Seit 2010 arbeitet mit Sabine Winkler zum ersten Mal eine Mecklenburgerin als Projektberaterin in der Pare-Diözese. Das ist eine große Unterstützung der Partnerschaftsarbeit und die verschiedenen Tansaniagruppen. Anhand von Fotos wird sie über ihre Arbeit berichten.

Rettung des Gonja-Hospitals im Fokus

Ein Schwerpunkt wird dabei das Projekt Gonja-Hospital sein. Das Haus in den Süd-Pare-Bergen nahe der tansanisch-kenianischen Grenze wurde 1971 von einem mecklenburgischen Architekten als 120-Betten Krankenhaus einschließlich einer Wasserturbinenanlage zur Stromerzeugung entworfen und mit deutschen, u.a. kirchlichen Mitteln, gebaut. Jetzt muss es dringend saniert werden. Die Kosten sind mit 350.000 Euro veranschlagt. Der Kirchenkreis ist für jede Spende dankbar und sucht ebenso medizinisches Fachpersonal, das sich zeitweilig praktisch in Gonja engagieren will.

Mitgebrachte Lebensmittel werden versteigert

Nach tansanischem Vorbild soll im Anschluss an den Gottesdienst eine Versteigerung stattfinden. Wer mag, bringt dazu Obst, Gemüse oder andere Köstlichkeiten mit, die während des Gottesdienstes anstelle von Geld als Kollekte gegeben werden.

Hintergrund: Zwischen der tansanischen Pare-Diözese und Mecklenburg bestehen seit den 1970er-Jahren partnerschaftliche Kontakte. Der Kirchenkreis und Initiativen in Kirchengemeinden, wie beispielsweise in Güstrow, Schwerin oder Waren, unterstützen nachhaltige Projekte in Ostafrika. „Es gab in all den Jahren zahlreiche Begegnungen, und Freundschaften sind entstanden“, so Pastor Drewes.
Quelle: ELKM (ael/cme)
Ökumenischen Arbeitsstelle Mecklenburg