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Mehr als eine Rechenaufgabe

Pommersche und mecklenburgische Superintendenten für Fusion und Nordkirche

 

Greifswald/Schwerin (ran). Alle neun Landessuperintendenten der pommerschen und der mecklenburgischen Kirche haben in einem Brief an Gemeinden, Dienste und Werke für eine Fusion der beiden Landeskirchen im Bundesland geworben und weitergehend für einen Zusammenschluß mit der Nordelbischen Kirche.

 

In dem Schreiben an Gemeinden, Dienste und Werke der beiden Landeskirchen heißt es: „Eine Kirche in Norddeutschland (Pommersche, Mecklenburgische und Nordelbische Kirche) erscheint uns sinnvoll. Dieser Gedanke ist von diesen drei Kirchen bereits in einer Kooperationsvereinbarung formuliert worden. Der erste Schritt dazu soll im Bundesland M/V getan werden. Uns geht es um eine Kirche, die aus der Kraft Jesu Christi lebt und nahe bei den Menschen im norddeutschen Sprachgebiet ist.“

 

Für eine gemeinsame Kirche im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern spreche, daß man gemeinsam besser den gesellschaftlichen Herausforderungen entsprechen könne, die kirchlichen Kernaufgaben in diesem Flächenland profilieren und die gewachsene und bewährte Kooperation ausbauen könne.

 

Von Bedeutung sei auch die kulturelle und soziale Arbeit sowie bildungs- und touristische Projekte gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln.

 

Die zwei Landessuperintendentinnen und die sieben Landessuperintendenten betonen außerdem: „Kirche ist als Organisation nicht um ihrer selbst willen da, sondern für die Menschen, die ihren Glauben in Kirch(en)gemeinden und Gesellschaft Gestalt werden lassen. Zu einer Kirche werden, das bedeutet auch, Vertrautes zu verlassen, um eine neue Gestalt hier und jetzt zu wagen.“ (5.2.2007)

 

Wortlaut: Brief an Gemeinden

 


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