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Ev. Kirchengemeinden Brandshagen und Reinberg

Pfarramt Brandshagen

Kirche Brandshagen
Die Kirchengemeinden Brandshagen und Reinberg (Landkreis Vorpommern-Rügen) umfassen Brandshagen (St. Marien), Ahrendsee, Behnkendorf, Berghof, Groß-Behnkenhagen, Groß Miltzow, Klein-Behnkenhagen, Middelhagen, Neuhof, Niederhof, Schönhof, Wüstenfelde sowie Reinberg, Dömitzow, Falkenhagen, Hankenhagen, Jeeser, Kirchdorf, Oberhinrichshagen, Stahlbrode, Tremt.

Brandshagen
Reinberg
Reinberg, Ostgiebel
Kirchdorf
Stahlbrode
Die Brandshäger Kirche ist eine der größten und schönsten Dorfkirchen Vorpommerns, davon kann man sich schon von weitem überzeugen, wenn man auf der B96a vorbeifährt, man kann sie aber auch besichtigen, denn sie ist täglich geöffnet, auch im Winter.
 
Im Jahre 2002 wurde die Brandshägener St. Marienkirche 777 Jahre alt und aus diesem Anlaß erhielt sie zwei neue Glocken geschenkt. Eigentlich wurde sie jedes Jahr verschönert, verbessert, renoviert, denn die Brandshäger lieben ihre Kirche und auch andere Verehrer und Freund hat sie gefunden.
 
In der Kirchengemeinde gibt es u.a. einen Chor, eine Bläsergruppe, eine Diakonie-Sozialstation und Kinder- und Konfirmandenarbeit. Es herrscht ein gutes Einvernehmen mit der Katholischen Gemeinde, die ihre Gottesdienste an jedem ersten und dritten Sonntag des Monats um 15 Uhr auch in der Kirche bzw. im Pfarrhaus feiert.
 
von Mai bis Oktober finden monatlich ein bis zwei Konzerte statt und es gibt die schöne Tradition des abendlichen "Singens in der Sakristei".
 
Die Evangelische Kirchgemeinde Reinberg umfasst die Gemeinden Reinberg und Kirchdorf mit ihren Ortsteilen Dömitzow, Jeeser, Kirchdorf, Oberhinrichshagen, Reinberg, Hankenhagen, Falkenhagen, Stahlbrode und Tremt mit zusammen rund 1800 Einwohnern. Davon sind ca. 300 Personen Mitglieder der Kirchgemeinde.
 
Die Dorfkirche in Reinberg ist eine dreischiffige, zweijochige Backsteinhalle mit einjochigem, eingezogenen Feldsteinchor. Sie hat einen quadratischen Backsteinwestturm in Mittelschiffsbreite. Das Langhaus stammt aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts, der Turm wurde im 14./15. Jahrhundert der Westwand vorgelegt, die Sakristei an der Chorwand im 15. Jahrhundert angebaut. Während der Restaurierungsarbeiten von 1973 bis 1989 wurde eine mittelalterliche Ausmalung entdeckt und freigelegt. Sie zeigt den Weltenrichter, dem Schwert und Lilie als Symbole für Strafe und Gnade aus dem Mund wachsen. Auf dem Schoß trägt er den gekreuzigten Christus.
 
Die Kirche mit der uralten Reinberger Linde und dem spätmittelalterlichen Sühnestein bildet mit der Pfarrscheune, dem Landpfarrhof und dem Pfarrhaus ein eindrucksvolles Ensemble, das den Ortskern prägt. Die Restaurierung der Pfarrscheune bietet Arbeitsmöglichkeiten vor allem für Suchtgefährdete, die auf dem regulären Arbeitsmarkt ohne Chancen sind
 
Die Kapelle in Stahlbrode, ein rechteckiger Backsteinbau mit fünfseitigem Ostschluss, wurde um 1886 erbaut. Im Westen hat sie einen Treppengiebel mit spitzbogiger Glockenöffnung, darunter befindet sich ein Stichbogenportal in spitzbogiger Mauervorlage. Der Kanzelkorb (Mitte 18. Jahrhundert) stammt vom ehemaligen Kanzelaltar und steht jetzt auf einem gemauerten Sockel. Seit 1999 gibt es einen separaten Glockenstuhl mit einer Bronzeglocke. Sie trägt die Inschrift: „Trage den Frieden Gottes in die Herzen und Häuser“ (Eva von Thiele-Winkler).
 
Kirchdorf: dem rechteckigen Backsteinbau mit polygonalem Ostschluss ist der quadratische, von Anbauten begleitete Westturm vorgelagert. Der dreijochige Bau des 14. Jahrhunderts wurde Ende des 19. Jahrhunderts stark erneuert. Der neogotische Westturm hat eine Laterne und einen Spitzhelm. Der Chor trägt ein neunteiliges Rippengewölbe, der Triumphbogen stammt aus der Umbauzeit des 19. Jahrhunderts, ebenso die hölzerne Westempore. Das Gestühl aus dem 18. Jahrhundert weist einige geschnitzte Wangen von 1626 auf. Die von P. Barke gegossene Glocke trägt die Jahreszahl 1649. Auf dem Friedhof findet man ein schmiedeisernes Grabkreuz aus dem Jahr 1828, weitere Kreuze aus Gusseisen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie eine Gedenkstätte für über 20 Jugendliche, die am 26. April 1945 durch ein Unglück beim Üben mit einer Panzerfaust im nahegelegenen Wald von Jeeser ums Leben kamen.

Kontakt

  • Ev. Kirchengemeinde Brandshagen: Katechetik
  • An der Kirche 7
  • 18519 Sundhagen OT Reinberg
  • Tel.: 038328 80244
  • E-Mail: brandshagen-gempaedpek.de
  • Petra Bohl
weitere Adressen
  • Ev. Kirchengemeinde Brandshagen
  • Dorfallee 15
  • 18519 Sundhagen
  • Tel.: 038328 80405
  • Fax: 038328 80405
  • E-Mail: brandshagenpek.de
  • Pastorin
  • Rosemarie Raabe
  • Brandshagen: Friedhofsverwaltung Stahlbrode, Reinberg, Kirchdorf
  • An der Kirche 7
  • 18519 Sundhagen OT Reinberg
  • Tel.: 038328 80244
  • E-Mail: brandshagen-friedhofpek.de
  • Petra Bohl