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Links: Dr. Andreas von Maltzahn (Foto: Ostsee-Zeitung) und Kirchenrat Martin Scriba (Foto: Neumann)

Bischofskandidaten für Mecklenburg stehen fest: Scriba und von Maltzahn

 

Schwerin (ellm). Nachdem Landesbischof Beste bei der Tagung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs am 18. November 2006 erklärt hat, mit dem 31. Juli 2007 seinen Dienst zu beenden, hat die Landessynode die Aufgabe, einen neuen Landesbischof zu wählen. Der Wahlvorbereitungsausschuss hat den Wismarer Propst Dr. Andreas von Maltzahn und Kirchenrat Martin Scriba, Beauftragter bei der Landesregierung, zur Wahl vorgeschlagen.

 

Dr. Andreas von Maltzahn ist am 5. 8.1961 als Sohn eines Pastors in Hagenow geboren. Er hat nach dem Abitur in Rostock Wehrersatzdienst als Bausoldat geleistet und danach Theologie in Rostock und Berlin studiert. 1987 beendete er das Studium mit dem Abschluss als Diplom-Theologe.

Nach einem dreijährigen Forschungsstudium an der Universität Greifswald, anschließendem Vikariat und Promotion war er ab 1992 Pastor in Vipperow und seit 1998 in Wismar. Seit 2006 ist er gleichzeitig zu seinem Dienst als Gemeindepastor Propst in Wismar. Dr. v. Maltzahn ist verheiratet.

Interview: Maltzahn

 

Martin Scriba ist am 22.2.1952 als Sohn eines Pfarrers in Isernhagen geboren und hat nach dem Abitur Theologie in Jena studiert. 1975 beendete er das Studium mit dem Abschluss als Diplom-Theologe. Nach dem Vikariat war er bis 1986 Pfarrer in Altendorf bei Jena und ab 1986 Pastor in der St. Pauls Gemeinde in Schwerin. Seit 1999 ist er Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche bei Landtag und der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns. Er ist verheiratet und hat 4 Kinder.

Interview: Scriba

 

Die Wahl des Landesbischofs soll während der Frühjahrssynode, die vom 29. – 31. März 2007 in Plau am See tagt, stattfinden. Beide Kandidaten haben eine Erklärung unterschrieben, die für den Fall der Fusion der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs mit der Pommerschen Evangelischen Kirche eine Beendigung des Dienstes als Landesbischof vorsieht. (9.2.2007)

 

Der derzeitige Bischof Beste hatte im vergangenen November nach elf Dienstjahren unerwartet sein vorzeitiges Dienstende zum 31. Juli dieses Jahres erklärt und dies mit der zu erwartenden Fusion der beiden evangelischen Landeskirchen in Mecklenburg-Vorpommern begründet. Er gehe davon aus, dass beide Synoden für den angestrebten Zusammenschluss stimmen werden, hatte er zur Begründung gesagt. Dies werde eine Phase intensiver Gespräche nach sich ziehen. Deshalb sollte der Leitungswechsel vorgezogen werden. Die zwölfjährige Amtszeit Bestes, der seit 1996 an der Spitze seiner Landeskirche steht, würde regulär erst im Juni 2008 enden.

 

Im Worlaut: Bischofswahlgesetz

 

Wahlverfahren in 12 Schritten: Wie wählt man einen Landesbischof?


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