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Eduard Berger im Greifswalder Lutherhof
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Pommersche Kirche erhielt neues Bischofsbild
Greifswald. (pek). Die Reihe der Bischofsbilder im Greifswalder Konsistorium ist nun mit einem Bild von Altbischof Eduard Berger komplett. Sechs Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Bischofsamt liess sich der jetzige Regierungsbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen von Christoph Wetzel, der auch die Innenkuppel der Dresdner Frauenkirche ausgemalt hat, portraitieren.
Im Rahmen einer Andacht der Mitarbeitenden im Konsistorium würdigte der Nachfolger Bergers, Bischof Hans-Jürgen Abromeit, seinen Vorgänger, der ab Januar 1991 für zehn Jahre das Bischofsamt innehatte. Berger habe als pommerscher Bischof „die bewußte und mutige Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit“ durchgeführt, die radikale Strukturreform Mitte der 90iger Jahre angestoßen und „eine visionäre Schau der Nordkirche“ gehabt, da er mit dem nordelbischen Bischof Karl Ludwig Kohlwaage und dem mecklenburgischen Landesbischof Hermann Beste im September 2000 den Kooperationsvertrag der drei Kirchen unterschrieben habe.
Eduard Berger, der auch Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die evangelische Seelsorge in der Bundespolizei ist, wurde 1944 in Posen/Poznan geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektro-Ingenieur machte er im Zweiten Bildungsweg Abitur und studierte in Halle evangelische Theologie. Nach einer 15monatigen Haftstrafe wegen versuchter Republikflucht wurde er später Pfarrer in Kakerbeck und in der Weinbergsgemeinde Dresden. 1983 wurde Beger Superintendent und Dompfarrer in Meißen. Berger ist verheiratet und das Ehepaar hat sechs Kinder. Seine Ehefrau Eva, die im Greifswalder Landesinstitut für Schule und Ausbildung arbeitete, engagierte sich besonders in der Pfarrfrauenarbeit der Landeskirche.
Das pommersche Bischofsamt wurde 1947 in Greifswald neu begründet. Erster Amtsinhaber war von 1947 bis 1954 Karl von Scheven, von 1955 bis 1972 Friedrich-Wilhelm Krummacher und von 1972 bis 1989 Horst Gienke.
(13.3.2008)

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Karl von Scheven
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Friedrich-Wilhelm Krummacher
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Horst Gienke
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