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Neuer Bischof der VELKD

Bischof Abromeit gratuliert Bischof Ulrich zum neuen Leitungsamt

04.11.2011 | Greifswald (rn). Als „integrierenden geistlichen Leiter“ hat der pommersche Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit den heute (4.11.2011) zum Leitenden Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche (VELKD) gewählten Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich bezeichnet.

„Bischof Ulrich hat seine hervorragende und immer integrierende geistliche Leitungskompetenz bereits auf dem nicht immer leichten Weg zur Nordkirche unter Beweis gestellt,“ sagte Bischof Abromeit. „Gerhard Ulrich hat klare Vorstellungen in Sachfragen, ist persönlich zugewandt und ein verlässlicher und loyaler Gesprächspartner. Ich bin überzeugt, dass diese Gaben auch der VELKD in seinem Dienst als Leitender Bischof zum Segen gereichen werden.“

Bischof Gerhard Ulrich wurde auf der in Magdeburg tagenden Generalsynode der VELKD am Freitag als Nachfolger des soeben in den Ruhestand getretenen bayerischen Landesbischofs Dr. Johannes Friedrich in das Leitungsamt gewählt.

Hintergrund:
Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) ist ein Zusammenschluss von acht Landeskirchen. Ihr gehören an: die Ev.-Lutherische Kirche in Bayern, die Ev.-lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Ev.-lutherische Landeskirche Hannovers, die Ev.-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die Nordelbische Ev.-Lutherische Kirche, die Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens und die Ev.-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe. Die VELKD repräsentiert rund 10 Millionen Gemeindeglieder.
Die Generalsynode ist das gesetzgebende Organ der VELKD. Sie besteht aus 50 Mitgliedern. Diese sind zugleich Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie tagt in der Regel einmal pro Jahr. Seit der konstituierenden Tagung 2009 in Würzburg finden die Tagungen der 11. Generalsynode verbunden mit den Tagungen der Synode der EKD und der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) statt.