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Pommersche Evangelische Kirche

Bericht aus der pommerschen Kirchenleitung

30.04.2011 | Greifswald (rn). Die Kirchenleitung der Pommerschen Evangelischen Kirche kam am 29. April 2011 im „Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Haus – Haus der Stille“ in Weitenhagen zu ihrer Aprilsitzung zusammen.

Schwerpunkt der Sitzung war die Beratung der künftigen Ausgestaltung des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, der im Zuge der Bildung der Nordkirche aus den bisherigen vier Kirchenkreisen gebildet werden soll. Fragen der Struktur des Kirchenkreisamtes, des Stellenplanes und das Besetzungsverfahren für Leitungsstellen für den künftigen Kirchenkreis waren Themen ausführlicher Beratungen.

Die Kirchenleitung entschied, der geplanten „Stiftung Schwedisches Kulturerbe in Pommern“ als Gründungsmitglied anzugehören. Ziel der Stiftung ist die Förderung von Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Denkmalschutz und Denkmalpflege auf dem Gebiet des ehemaligen Schwedisch-Pommern. Damit soll innerhalb der drei Pommern verbundenen Länder – Polen, Deutschland und Schweden – ein Beitrag zur europäischen Bürgergesellschaft unter Nutzung des gemeinsamen kulturellen Erbes geleistet werden.
Viele herausragende Denkmale stammen aus der Zeit der schwedischen Herrschaft in Pommern zwischen 1630 bis 1815. Neben dem Greifswalder Universitätshauptgebäude oder der Schloßanlage Griebenow gehören zahlreiche Kirchenausstattungen aus dieser Zeit zum pommerschen Kulturerbe. Um dieses kulturelle Kunstgut mitzuerhalten, beteiligt sich die Landeskirche an der Gründung dieser Bürgerstiftung.

Der Bildung der beiden Friedhofszweckverbände von Katzow sowie von Kemnitz-Hanshagen stimmten die Mitglieder der Kirchenleitung zu. Mit der Übernahme der Friedhöfe der jeweiligen Verbandsgemeinden soll eine gemeinsame und einheitliche Verwaltung der Friedhöfe einschließlich der Kalkulationen und Einziehung der fälligen Gebühren sowie die Friedhofsbewirtschaftung einschließlich der Bestattungsleistungen erreicht werden.