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Pommersche Evangelische Kirche

Bericht aus der pommerschen Kirchenleitung

21.01.2011 | Greifswald (rn). Die Kirchenleitung der Pommerschen Evangelischen Kirche kam am Freitag (21.1.2011) zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr in Weitenhagen zusammen.

Die Kirchenleitung befaßte sich ausführlich mit der Tagung der Verfassunggebenden Synode zur Nordkirche am vergangenen Wochenende und der Tagung der Gemeinsamen Kirchenleitung. Weiter stand der Beteiligungsprozeß zur Bildung der Nordkirche und des Kirchenkreises Pommern auf der Tagesordnung.

Die Vereinbarung mit der mecklenburgischen und der nordelbischen Kirche über die Arbeitsstelle „Kirche im Dialog“, die zum Sommer 2011 ihre Arbeit in der Hansestadt Rostock beginnen soll, wurde genehmigt. Die Arbeitsstelle „Kirche im Dialog“ soll beispielsweise neue Arbeitsformen entwickeln und vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Dialogs von Christen und Nichtchristen eröffnen. Die Vereinbarung regelt unter anderem Fragen der Finanzierung, der Dienstaufsicht sowie die Einrichtung eines Beirates. Für die ersten drei Jahre stellt die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche insgesamt 665.000 Euro, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs 180.000 Euro und die Pommersche Evangelische Kirche 55.000 Euro bereit.

Die bisherige landeskirchliche Internetseite www.kirche-mv.de, die gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs verantwortet wird, soll mit der Kirchenfusion in eine gemeinsame Seite der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern transformiert werden. Damit werden die beiden Kirchenkreise des Sprengels Mecklenburg-Vorpommern einen gemeinsamen Internetauftritt haben auf dem auch alle Kirchengemeinden vertreten sein sollen. Von der gemeinsamen Internetseite werden im Jahr mehr als 1,1 Mio. Seiten abgerufen.


Die Kirchenleitung beschloß eine Verordnung zum Vertrag über die Bildung eines gemeinsamen Verwaltungsgerichtes mit der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK). Hierdurch soll erstinstanzlich das Kirchengericht der NEK für die Verwaltungsgerichtsverfahren aus dem Gebiet der pommerschen Kirche zuständig sein. Eine Neuregelung war notwendig geworden, da das Verwaltungsgericht, das bisher gemeinsam mit der Evangelischen Landeskirche Anhalts und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) gebildet wurde, zum 31.12.2010 seine Tätigkeit eingestellt hat. Im Hinblick auf die Bildung der Nordkirche soll schon jetzt die Zusammenarbeit mit Nordelbien aufgenommen werden.

Die Kirchenleitung beauftragte Pfr. i.R. Rainer Neumann weiterhin mit der Aufgabe als Pressesprecher der Pommerschen Evangelischen Kirche bis zur Fusion zur Nordkirche an Pfingsten 2012.

Die nächste Sitzung der Kirchenleitung soll am Freitag, 25.2.2011 stattfinden