Gedenken an erste Bekenntnissynode in Pommern
Greifswald (rn). Vor 75 Jahren fanden in Stettin Bekenntnissynoden statt, die für die Geschichte des Kirchenkampfes in Pommern und für den weiteren Weg der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK) von entscheidender Bedeutung waren.
Aus diesen Anlaß findet am Freitag, dem 18. September 2009, von 19.00 bis 21.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg (Martin-Luther-Str. 14, - hinter dem Dom gelegen) statt.
Den Festvortrag hält Prof. Dr. Rudolf von Thadden in Erinnerung an seinen Vater, der Teilnehmer an den Bekenntnissynoden war: „Reinhold von Thadden und die Entstehung der pommerschen Bekennenden Kirche.“
Hierzu lädt die Pommersche Evangelische Kirche in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte ein.
Im 75. Gedenkjahr der Barmer Bekenntnissynode 1934 erinnert die PEK an die ersten beiden Synoden in Stettin. Die Stettiner Synoden von Anfang Mai und Ende Oktober 1934 führten zur Bildung der Bekennenden Kirche in Pommern. Gemeinden und Pastoren widersetzten sich damit der deutsch-christlich geprägten Leitung der Kirchenprovinz Pommern. Sie übernahmen die „Barmer Theologische Erklärung“, die über die Zeit des Kirchenkampfes hinaus für Predigt und Gestalt der Kirche ihre Bedeutung behielt. (15.9.2009) 
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