Stationen im Leben
Beerdigung
Die Erfahrung des Sterbens ist ein Teil des Lebens. Bilder von Sterben und Tod gehören zum Alltag. Meist in den Nachrichten - aber die Endlichkeit des eigenen Lebens und damit das eigene Sterben wird verdrängt. Viele Menschen erfahren dies als Verlust der Wirklichkeit.
Seit dem zweiten Jahrhundert wurde die Erdbestattung die allgemein übliche christliche Bestattungsform. Heute sind Einäscherungen mit der Beisetzung der Urne auf dem Friedhof weit verbreitet. Zunehmend wird auch der Wunsch nach einer anonymen Bestattung geäußert, weil keine Angehörigen vorhanden sind oder diese nicht mit der Grabpflege belastet werden sollen. Sofern Hinterbliebene vorhanden sind, erweist sich aber für sie oft jedoch im Nachhinein das Fehlen eines festen Ortes für die Trauer als belastend. Die kirchliche Bestattung setzt grundsätzlich voraus, daß die oder der Verstorbene der evangelischen Kirche angehörte.
Die kirchliche Bestattung von Verstorbenen, die keiner christlichen Kirche angehörten, kann in Ausnahmefällen geschehen. Ungetaufte oder tot geborene Kinder sollen auf Bitte der Eltern kirchlich bestattet werden. In Ludwigslust gibt es eine Gedenkstätte für diese Kinder.
Weitere Auskünfte können Sie in Ihrem Pfarramt erhalten.