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Bischof Abromeit bei Reformationsfeierlichkeiten in Polen

Beeindruckende Wertschätzung für polnische Protestanten

(v.l.n.r.): Präses Manfred Rekowski (Düsseldorf), Primas von Polen, Erzbischof Dr. Wojciech Polack; Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Erzbischöfin Dr. Antje Jackelen (Uppsala) sowie der polnische Staatspräsident Dr. Andrzej Duda und Generalsekretär Dr. Martin Junge (Genf)
07.11.2017 ǀ Warschau/Greifswald.  Im Nachbarland Polen wurde jetzt ebenfalls des 500. Jubiläums des Thesenanschlags von Martin Luthers im Jahr 1517 gedacht. Die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen hatte dazu nach Warschau eingeladen. Der Greifswalder Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit vertrat bei den Feierlichkeiten Ende Oktober die Nordkirche, die Partnerkirche der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen ist.

Der deutsche Bischof zeigte sich beeindruckt von der Aufmerksamkeit, die die kleine, aber sehr rege lutherische Kirche am Vorabend des Jubiläums erhielt: „In den vergangenen Jahren ist in der Wahrnehmung der polnischen Protestanten außerordentlich viel passiert. Die Tatsache, dass der katholische Primas von Polen, Erzbischof Dr. Wojciech Polack, und der polnische Staatspräsident Dr. Andrzej Duda neben vielen Gästen aus der lutherischen Kirche und aus der Ökumene sich hier begegneten, erlebe ich als eine große Wertschätzung. Ich freue mich, dass unsere polnische Partnerkirche auf diese Weise kräftigen Rückenwind erhält.“

Die Feierlichkeiten in der polnischen Hauptstadt gaben laut Bischof Abromeit ebenso einen „Einblick in die oft unbekannte Vergangenheit und die fröhliche Gegenwart der Kirche, die in mancherlei Hinsicht an einer Scharnierstelle insbesondere zur deutschen Kultur steht, wie der Empfang des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland anlässlich des Reformationsjubiläums zeigte“.
Quelle: Bischofskanzlei Greifswald (cbr/cme)