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Vor-Sicht der Steuerfrau und Rück-Sicht von Skipper Bach. Fotos: Neumann
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Die "Solvang"
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Durchfahrt durch die Wiecker Brücke
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Eröffnung der 63. Greifswalder Bachwoche:
Leidenschaf(f)t mit Bach
Greifswald (rn/rl). „Fünf bis sechs, in Böen sieben.“ Das war die Ansage, die Prof. Dr. Bach am Mittwochmorgen zu Beginn der ersten Veranstaltung der 63. Greifswalder Bachwoche machte. 60 Bachwochengäste hörten seinen Wetterbericht. Sie hatten sich im Greifswalder Museumshafen bei blauem Himmel eingefunden, wo die „Hoffnung“ und die „Solvang“ nebeneinanderlagen – für die „Solvang“ – nach grundlegenden Sanierungsarbeiten – war es die erste Fahrt seit eineinhalb Jahren.
Als „Segeltörn mit Bach“ war dieser Bachwochenauftakt ausgeschrieben und manche fragten sich, was ein Segeltörn mit Bach zu tun hat. Das Rätsel war einfach aufzulösen, denn der Skipper der „Hoffnung“ ist der Greifswalder Romanist Reinhard Bach. Anfang der achtziger Jahre zog die frische Luft den gerade promovierten Romanisten von Halle an den Ryck. Dafür, dass sein neugeborenes Kind nicht mehr die Chemieabgase aus Leuna und Buna einatmen musste, nahm der frischgebackene Doktor damals sogar einen Karriereknick in Kauf. Wenn ihm heute die wissenschaftliche Arbeit Zeit dafür läst, bewahrt der leidenschaftliche Segler Kulturgut der besonderen Art. Die „Hoffnung“ (Baujahr 1919) ist die letzte „Pommersche Jagt“, die es überhaupt noch gibt. Vor wenigen Jahren noch ein Wrack, hat Bach sie mit erheblichem Aufwand wieder in einen schmucken Segler verwandelt – eine Zierde des von ihm ebenfalls begründeten Greifswalder Museumshafens.
Bei blauem Himmel ging es den Ryck hinunter, eine Lieblingsstrecke von Bach – „wie am Amazonas“ meinte er – und nun ging es hinaus auf den Bodden. Das Schiff in den Wind stellen und dann Segel setzen, allerdings nur bis zum zweiten Reff, dazu die mittlere Fock aufziehen und dann den Motor ausschalten. Stille breitete sich aus und die „Hoffnung“ fuhr hinaus auf die Greifswalder Wiek und dann in den Bodden. Zunehmend wurde es stürmischer, die Wolken dunkler und wer die windgewehten Haare des Skippers Bach sah, seinen Blick auf die Wellen, den Horizont und die „Solvang“, der verstand, daß dieser Bachwochenauftakt doppelt gelungen war – nicht nur ein echter Bach am Ruder sondern auch ein leidenschaftlicher Bach. Das Motto der Bachwoche „Leidenschaf(f)t“ bildete damit auch ihren inhaltlichen Auftakt.
Und als es dann wieder zum Liegeplatz im Greifswalder Museumshafen ging, lag dort die „Vertrouwen“ und die „Hoffnung“ legte sich daneben – christliche Seefahrt.
Den musikalischen Auftakt machte dann ein Clavicordkonzert in der Wiecker Kirche und am Abend „Leidenschaft für Bach“ im Greifswalder Dom St. Nikolai. (10.6.2009) 
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Prof. Bach bei der Einweisung
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Zuhörende auf der "Solvang"
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Höhenblick: Auf der Solvang
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Höhenblick: Auf der Hoffnung
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Bach hißt Segel
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Segel werden niedergeholt
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Hoffnungs-Glocke
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Mittagspause
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