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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Kollekten 2019 (Archiv)


FEBRUAR 2019

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03. FEBRUAR (Fünfter Sonntag vor der Passionszeit) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Mitverantwortung für das öffentliche Leben – Projekte von der Kammer für Dienste und Werke

Projekt 1) Lebensstärke
Mit der heutigen Kollekte bitten wir um Ihre Unterstützung für die mobilen Teams der Beratungsstellen Myriam und cara*SH im Frauenwerk der Nordkirche. Sie beraten jährlich etwa 200 asylsuchende Frauen, die Hilfe besonders nötig haben. Die Frauen leben häufig unter äußerst schwierigen Bedingungen – mitten unter uns. Manchmal sind sie völlig auf sich allein gestellt und können sich niemandem anvertrauen. Sie erfahren nur selten, welche Rechte und Möglichkeiten sie haben, um ihre persönliche Situation zu verändern und selbstbestimmt zu handeln. Dringend gebraucht werden deshalb muttersprachliche Mitarbeiterinnen, die die aufsuchende Kontaktarbeit übernehmen und vor Ort Unterstützung und unbürokratische Hilfe leisten, vor allem  in den Sprachen der Länder Iran, Afghanistan, Bulgarien und Rumänien. Die heutige Kollekte soll dazu beitragen, muttersprachliche Mitarbeiterinnen anzustellen.

Projekt 2) Medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung in Hamburg
Die Ärztinnen vom Diakonischen Werk Hamburg sind für viele die letzte Chance im Krankheitsfall. Sie helfen unbürokratisch und kostenlos. Die regelmäßigen Sprechstunden finden dort statt, wo sich die Menschen aufhalten: für Obdachlose im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose, für Menschen ohne Aufenthaltsstatus in der Praxis Andocken und für sich prostituierende Frauen in der Beratungsstelle Sperrgebiet. Die Arbeit der Ärztinnen und die Kosten für notwendige Medikamente finanzieren sich fast ausschließlich aus Spenden und Kollekten. Insgesamt werden allein für die Ärztinnen gut 100.000 Euro pro Jahr benötigt.
Wir freuen uns, wenn Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Kollekte unterstützen.

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10. FERBUAR (Vierter Sonntag vor der Passionszeit) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Nahost-Arbeit des Jerusalemsvereins
Der Jerusalemsverein unterstützt direkt die Gemeinde- und Schularbeit in den Gemeinden unserer Partnerkirche, der „Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land“ (ELCJHL). Diese kleine Kirche braucht für ihre diakonischen und pädagogischen Aufgaben dringend Hilfe. Die etwa 2300 Lutheraner unterhalten sechs Gemeinden und drei Schulen in Palästina und Jordanien. In dieser Krisenregion setzen sie so Zeichen der Hoffnung und sind Zeuginnen und Zeugen des Evangeliums. Die Fortführung dieser Arbeit ist bedroht, da Lehrer- und Angestelltengehälter oft nur verspätet gezahlt werden können. Durch ihre Unterstützung erhalten die Christinnen und Christen vor Ort eine Perspektive und die Menschen das wichtige Signal, dass wir mit ihnen verbunden sind. Deshalb bitten wir am heutigen Sonntag um Unterstützung für die Nahostarbeit des Jerusalemsvereins.

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17. FERBUAR (Septuagesimae) und 24. FEBRUAR (Sexagesimae) Freie Kollekte


JANUAR 2019

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06. JANUAR (Epiphanias) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung
Zusammen mit weiteren lutherischen Kirchen in Deutschland bildet die Nordkirche die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands. Als Ausdruck dieses gemeinsamen Kirchseins und als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit mit den lutherischen Kirchen in Südafrika erbitten wir heute ihre Kollekte zugunsten der Versöhnungsarbeit im Südlichen Afrika. Dort ist das Leben vieler Menschen nach wie vor von Perspektivlosigkeit durch Armut, Gewalt und Krankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose geprägt. Die Kirchen helfen denen, die darunter  am  meisten leiden: Insbesondere junge Mädchen und Frauen sollen in ihren Rechten gestärkt werden. Ferner setzen sich die Kirchen für HIV/AIDS-Infizierte und ihre medizinische und häusliche Versorgung ein. Studierende aus sozial schwachen Verhältnissen erhalten Stipendien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Strategien zur Konfliktbewältigung, da angesichts starker Migrationsbewegungen die Fremden- feindlichkeit wächst. Solche und vergleichbare Projekte werden aus dem Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung der Lutherischen Gemeinschaft im Südlichen Afrika (LUCSA) finanziert.

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13. JANUAR (Erster Sonntag nach Epiphanias) Festgelegte Kollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Landesverband Blaues Kreuz
Die Arbeit des Blauen Kreuzes in Deutschland (BKD e.V.) ist eine christlich geprägte Arbeit unter dem Dach der Diakonie, die sich mit Suchtkranken, Angehörigen und Familien in ganz Deutschland befasst. In MV gibt es über 30 Blaukreuz-Begegnungsgruppen. In meist wöchentlichen Treffen begegnen sich suchtkranke Menschen, Angehörige und Freunde dieser Arbeit, um sich auszutauschen, um über Glaubens- und Lebensfragen nachzudenken und um sich in ihrer Abstinenz zu bestärken.
Wissend, dass oft nicht die Sucht das eigentliche Problem ist, sondern die Sucht eher gescheiterte Lösungsversuche bei den Fragen des Lebensalltages sind , ist unsere Hilfe bewusst auch in das Angebot des christlichen Glaubens und der Vermittlung von tragfähigen Werten für das eigene Leben eingebettet. Ein Motto in der Arbeit des Blauen Kreuzes lautet: „befreit leben lernen“. Wir wissen, dass unsere Arbeit ein langwieriger Prozess ist, der eine vielfältige Begleitung für Betroffene, Angehörige und Familien braucht.
Unsere Arbeit lebt von der Gemeinschaft und dem Austausch miteinander. Wir benötigen das Miteinander mit den Mitgliedern der Kirchengemeinden, um auf der Grundlage einer dauerhaften Abstinenz auch tragfähige Werte und Konzepte für den Alltag der einzelnen suchtkranken Menschen und von Angehörigen aufbauen zu können. Besonders wertvoll ist es, wenn Menschen aus ortsnahen Gemeinden Kontakt zu den Begegnungsgruppen halten, denn gerade in solchen Formen der Begegnung werden ganz wichtige Brücken für das Miteinander gebaut.
Die Blaukreuz-Selbsthilfearbeit ist fast komplett eine ehrenamtliche Arbeit, die vom Engagement und von den zeitlichen und finanziellen Spenden der Menschen lebt, die bereit sind, selbst erfahrene Hilfe an andere Menschen weiterzugeben. Die praktische Arbeit ist geistig eingebettet in einen alten Slogan: „Gerettet sein, bringt Rettersinn“.
Allen, die sich mit ihrer Spende und Kollekte helfend für die Fortführung unserer Arbeit einbringen, sei an dieser Stelle von Herzen gedankt.

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20. JANUAR (Zweiter Sonntag nach Epiphanias) und 27. JANUAR (Letzter Sonntag nach Epiphanias) Freie Kollekte


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