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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Kollekten 2019 (Archiv)


APRIL 2019

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07. APRIL (Judika) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Missionsprojekt des Zentrums für Mission und Ökumene
Pazifikregion: Schöpfung bewahren und die Menschen begleiten
Die gängigen Klischees über Papua-Neuguinea und die Inseln im Pazifik sind reich an Bildern. Vom tatsächlichen Leben und den Problemen der Menschen ist dagegen viel zu wenig bekannt. Als Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche pflegen wir langjährige Partnerschaften dorthin und wissen, dass fehlende gesundheitliche Versorgung, Bildungsmangel, Raubbau an Natur  und  Rohstoffen und auch der Klimawandel die Pazifikregion besonders hart treffen. Umsiedlungen und Existenzverlust sind für viele schon bittere Realität. Die Kirche versucht die Menschen zu begleiten, Gemeinden und Gemeinschaften zu fördern. Schwerpunkte kirchlichen Handelns sind Investitionen für die ländlichen Strukturen und vor allem Bildung. Die notwendigen Mittel für diese großen Herausforderungen übersteigen die finanziellen Möglichkeiten unserer kirchlichen Partner vor Ort bei weitem. Darum bitten wir Sie herzlich um Ihre Spende für das segensreiche kirchliche Engagement  in Papua-Neuguinea und in der Pazifikregion. Helfen Sie den Menschen, den gesellschaftlichen Wandel und ihr Leben zukunftsfähig gestalten zu können.

Fürbitte:
Guter Gott, wir danken dir für deine großartige Schöpfung. Sie war vor uns da und soll nach uns sein. Führe uns täglich ihre Schönheit vor Augen und lass uns erkennen, dass wir ein Teil von ihr sind.
Guter Gott, wir bitten dich für alle, deren Existenz durch Dürre, Überschwemmungen oder Stürme bedroht ist. Für die Menschen in Gegenden, die vom Klimawandel besonders betroffen sind.
Guter Gott, wir wissen, dass die Erde verletzlich ist. Hilf uns dabei, gerecht, einfach und weise zu leben, lehre uns für das Geschenk der Schöpfung zu sorgen und ermutige uns, Anstifter für Veränderungen zu sein.
(siehe Gottesdienstmaterialien zum Sonntag Judika – Gerechtigkeit und Schöpfung, S. 46).

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14. APRIL (Palmarum) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Gustav-Adolf-Werk in Mecklenburg-Vorpommern
Die Margarethenkirche in Mediasch (Rumänien) gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen. Sie prägt das Stadtbild von außen und unter ihrem Dach wird sie durch die Gemeinde der evangelischen Kirche in Rumänien mit Leben erfüllt. Vielfältige Formen von Gottesdiensten, die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit und ein reges Musikleben finden dort statt. Allerdings bereitet das Kirchendach der Gemeinde zunehmend Sorgen. Der Dachstuhl ist an mehreren Stellen nur provisorisch repariert, einige Balken haben sich gelöst oder stützen sich auf einen Ziegel ohne festen Stützpunkt. Hier ist Hilfe dringend erforderlich.
Nach mehreren Auswanderungswellen im 20. Jahrhundert ist die siebenbürgische lutherische Kirche, eine unserer Partnerkirchen, sehr stark geschrumpft. Dennoch gibt es in ihr ein beeindruckendes Gemeindeleben. Dieses bedarf unserer besonderen Unterstützung bei der Sanierung des Dachs der Margarethenkirche. Dafür erbitten wir ihre Kollekte.

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21. APRIL (Ostersonntag) Festgelegte Kollekte der Kirchenkreises Mecklenburg

Kinder- und Jugendarbeit im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg (50 %) und Projekt der Jugendarbeit in der Propstei Parchim (50%)
Kinder und Jugendliche suchen nach Orientierung, um sich  in einer widersprüchlichen Welt besser zurechtzufinden. Unsere Kirche ist für sie einladend offen. Mit einer Vielzahl von Projekten versucht evangelische Jugendarbeit im Kirchenkreis, Veranstaltungen anzubieten, bei denen sich junge Menschen mit ihren Fragen und Situationen verstanden fühlen. Dabei geht es darum, Jugendliche zu interessieren, zu gewinnen und zu motivieren sowie ihnen Raum für Orientierung zu geben, wo sie prägende Erfahrungen für das weitere Leben sammeln können. 

28. APRIL (Quasimodogeniti) Freie Kollekte


MÄRZ 2019

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03. MÄRZ (Estomihi) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Diasporaarbeit – Projekt des Martin-Luther-Bundes
Der Martin-Luther-Bund ist ein Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er unterstützt weltweit lutherische Kirchengemeinden in ihrer Gemeindearbeit. In diesem Jahr bittet der Martin-Luther-Bund besonders um Unterstützung für die Motorisierung der Pfarr- und Gemeindearbeit in der Diaspora. Viele Gemeindeglieder leben sehr weit verstreut. Damit die Pfarrerinnen und Pfarrer die Menschen erreichen können, legen sie oft weite Wege zurück. Insbesondere um die hilfsbedürftigen Kranken und armen Menschen zu erreichen, benötigen die Geistlichen zuverlässige Fahrzeuge. In Litauen zum Beispiel liegt ein Frauengefängnis, das der Pfarrer regelmäßig besucht, abseits der großen Routen. Ein bis zwei Stunden Fahrt pro Richtung sind keine Seltenheit, an der Wolga oder in Sibirien sind die Wege oft noch weiter. Die Kirchen und Gemeinden in den Ländern der Diaspora brauchen für die Verkündigung, ihre Gemeinde- und Jugendarbeit und ihre Diakonie Unterstützung bei der Motorisierung. Dazu hilft diese Kollekte.

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10. MÄRZ (Invokavit) Festgelegte Kollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Deutsche Seemannsmission Rostock e.V.
Jede Saison von Mai bis Oktober jeden Jahres verzeichnet das Terminal für Kreuzfahrtschiffe in Rostock-Warnemünde ca 200 Anläufe der sogenannten Traumschiffe. Diese Schiffe verfügen im Durchschnitt über eine Kapazität von ca. 2000 Menschen pro Schiff als Passagiere. Hinzugezählt werden ca. 1000 Besatzungsmitglieder aus allen Teilen der Welt, die den Komfort und alle Annehmlichkeiten an Bord erst ermöglichen. Pro Saison sind dies ca. 200.000 Menschen, denen wir uns als Mitarbeiter/Innen der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. mittels der Anlaufstelle am Kreuzfahrtterminal in Rostock-Warnemünde zuwenden. Wir heißen die Besatzungsmitglieder möglichst an jedem Anlauftag in den Räumlichkeiten der Seafarers`Lounge willkommen und bieten Ihnen Seelsorge, Beratung und Information an. Damit wir u.a. einen Teil der Personalkosten für diesen Aufgabenbereich finanzieren können, erbitten wir ihre freundliche Unterstützung durch die Kollekte des heutigen Sonntags-
Im Namen der Besatzungsmitglieder danke ich für ihre freundliche Unterstützung.

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17. MÄRZ (Reminiszere) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Seelsorge
Heute ist die Kollekte bestimmt für die Arbeit der besonderen Seelsorgedienste.
Im Krankenhaus, im Gefängnis und an anderen Orten, in direkter Begegnung oder in der Telefonseelsorge, überall wo Menschen in schwierigen Lebenssituationen sind, da ist die Kirche mit ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorgern präsent. Zuwendung ohne Bedingungen, miteinander Worte finden, Gott anrufen, einen  neuen Weg erkennen, sich gehalten erfahren, das ist Seelsorge.
Die Kollekte für die besonderen Seelsorgedienste ist insbesondere bestimmt für
  • die Ausbildung und Begleitung ehrenamtlich in der Seelsorge Tätiger oder von Mitarbeitenden vor Ort,
  • die Gestaltung von Kapellen und Räumen der Stille,
  • die Teilhabe von Menschen, die gehörlos oder schwerhörig, blind oder sehbehindert, ausgeschlossen oder benachteiligt sind.
Ihre Kollekte stärkt die Seelsorge doppelt: Zum einen erhalten Menschen seelsorgliche Zuwendung, die sonst leer ausgingen. Zum anderen stärken Sie Menschen den Rücken, die häufig sehr auf sich gestellt, zuweilen auch nachts und unter schwierigen Umständen, seelsorgliche Arbeit tun und so dafür eintreten, dass vor Gott niemand verloren geht.

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24. MÄRZ (Okuli) und 31. MÄRZ (Laetare) Freie Kollekte


FEBRUAR 2019

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03. FEBRUAR (Fünfter Sonntag vor der Passionszeit) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Mitverantwortung für das öffentliche Leben – Projekte von der Kammer für Dienste und Werke

Projekt 1) Lebensstärke
Mit der heutigen Kollekte bitten wir um Ihre Unterstützung für die mobilen Teams der Beratungsstellen Myriam und cara*SH im Frauenwerk der Nordkirche. Sie beraten jährlich etwa 200 asylsuchende Frauen, die Hilfe besonders nötig haben. Die Frauen leben häufig unter äußerst schwierigen Bedingungen – mitten unter uns. Manchmal sind sie völlig auf sich allein gestellt und können sich niemandem anvertrauen. Sie erfahren nur selten, welche Rechte und Möglichkeiten sie haben, um ihre persönliche Situation zu verändern und selbstbestimmt zu handeln. Dringend gebraucht werden deshalb muttersprachliche Mitarbeiterinnen, die die aufsuchende Kontaktarbeit übernehmen und vor Ort Unterstützung und unbürokratische Hilfe leisten, vor allem  in den Sprachen der Länder Iran, Afghanistan, Bulgarien und Rumänien. Die heutige Kollekte soll dazu beitragen, muttersprachliche Mitarbeiterinnen anzustellen.

Projekt 2) Medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung in Hamburg
Die Ärztinnen vom Diakonischen Werk Hamburg sind für viele die letzte Chance im Krankheitsfall. Sie helfen unbürokratisch und kostenlos. Die regelmäßigen Sprechstunden finden dort statt, wo sich die Menschen aufhalten: für Obdachlose im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose, für Menschen ohne Aufenthaltsstatus in der Praxis Andocken und für sich prostituierende Frauen in der Beratungsstelle Sperrgebiet. Die Arbeit der Ärztinnen und die Kosten für notwendige Medikamente finanzieren sich fast ausschließlich aus Spenden und Kollekten. Insgesamt werden allein für die Ärztinnen gut 100.000 Euro pro Jahr benötigt.
Wir freuen uns, wenn Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Kollekte unterstützen.

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10. FERBUAR (Vierter Sonntag vor der Passionszeit) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Nahost-Arbeit des Jerusalemsvereins
Der Jerusalemsverein unterstützt direkt die Gemeinde- und Schularbeit in den Gemeinden unserer Partnerkirche, der „Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land“ (ELCJHL). Diese kleine Kirche braucht für ihre diakonischen und pädagogischen Aufgaben dringend Hilfe. Die etwa 2300 Lutheraner unterhalten sechs Gemeinden und drei Schulen in Palästina und Jordanien. In dieser Krisenregion setzen sie so Zeichen der Hoffnung und sind Zeuginnen und Zeugen des Evangeliums. Die Fortführung dieser Arbeit ist bedroht, da Lehrer- und Angestelltengehälter oft nur verspätet gezahlt werden können. Durch ihre Unterstützung erhalten die Christinnen und Christen vor Ort eine Perspektive und die Menschen das wichtige Signal, dass wir mit ihnen verbunden sind. Deshalb bitten wir am heutigen Sonntag um Unterstützung für die Nahostarbeit des Jerusalemsvereins.

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17. FERBUAR (Septuagesimae) und 24. FEBRUAR (Sexagesimae) Freie Kollekte


JANUAR 2019

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06. JANUAR (Epiphanias) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung
Zusammen mit weiteren lutherischen Kirchen in Deutschland bildet die Nordkirche die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands. Als Ausdruck dieses gemeinsamen Kirchseins und als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit mit den lutherischen Kirchen in Südafrika erbitten wir heute ihre Kollekte zugunsten der Versöhnungsarbeit im Südlichen Afrika. Dort ist das Leben vieler Menschen nach wie vor von Perspektivlosigkeit durch Armut, Gewalt und Krankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose geprägt. Die Kirchen helfen denen, die darunter  am  meisten leiden: Insbesondere junge Mädchen und Frauen sollen in ihren Rechten gestärkt werden. Ferner setzen sich die Kirchen für HIV/AIDS-Infizierte und ihre medizinische und häusliche Versorgung ein. Studierende aus sozial schwachen Verhältnissen erhalten Stipendien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Strategien zur Konfliktbewältigung, da angesichts starker Migrationsbewegungen die Fremden- feindlichkeit wächst. Solche und vergleichbare Projekte werden aus dem Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung der Lutherischen Gemeinschaft im Südlichen Afrika (LUCSA) finanziert.

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13. JANUAR (Erster Sonntag nach Epiphanias) Festgelegte Kollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Landesverband Blaues Kreuz
Die Arbeit des Blauen Kreuzes in Deutschland (BKD e.V.) ist eine christlich geprägte Arbeit unter dem Dach der Diakonie, die sich mit Suchtkranken, Angehörigen und Familien in ganz Deutschland befasst. In MV gibt es über 30 Blaukreuz-Begegnungsgruppen. In meist wöchentlichen Treffen begegnen sich suchtkranke Menschen, Angehörige und Freunde dieser Arbeit, um sich auszutauschen, um über Glaubens- und Lebensfragen nachzudenken und um sich in ihrer Abstinenz zu bestärken.
Wissend, dass oft nicht die Sucht das eigentliche Problem ist, sondern die Sucht eher gescheiterte Lösungsversuche bei den Fragen des Lebensalltages sind , ist unsere Hilfe bewusst auch in das Angebot des christlichen Glaubens und der Vermittlung von tragfähigen Werten für das eigene Leben eingebettet. Ein Motto in der Arbeit des Blauen Kreuzes lautet: „befreit leben lernen“. Wir wissen, dass unsere Arbeit ein langwieriger Prozess ist, der eine vielfältige Begleitung für Betroffene, Angehörige und Familien braucht.
Unsere Arbeit lebt von der Gemeinschaft und dem Austausch miteinander. Wir benötigen das Miteinander mit den Mitgliedern der Kirchengemeinden, um auf der Grundlage einer dauerhaften Abstinenz auch tragfähige Werte und Konzepte für den Alltag der einzelnen suchtkranken Menschen und von Angehörigen aufbauen zu können. Besonders wertvoll ist es, wenn Menschen aus ortsnahen Gemeinden Kontakt zu den Begegnungsgruppen halten, denn gerade in solchen Formen der Begegnung werden ganz wichtige Brücken für das Miteinander gebaut.
Die Blaukreuz-Selbsthilfearbeit ist fast komplett eine ehrenamtliche Arbeit, die vom Engagement und von den zeitlichen und finanziellen Spenden der Menschen lebt, die bereit sind, selbst erfahrene Hilfe an andere Menschen weiterzugeben. Die praktische Arbeit ist geistig eingebettet in einen alten Slogan: „Gerettet sein, bringt Rettersinn“.
Allen, die sich mit ihrer Spende und Kollekte helfend für die Fortführung unserer Arbeit einbringen, sei an dieser Stelle von Herzen gedankt.

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20. JANUAR (Zweiter Sonntag nach Epiphanias) und 27. JANUAR (Letzter Sonntag nach Epiphanias) Freie Kollekte


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