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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Kollekten 2016 (Archiv)


DEZEMBER 2016

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04. DEZEMBER (2. Advent) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Kollekte der VELKD und UEK am 4. Dezember

Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung der Lutherischen Gemeinschaft im Südlichen Afrika (LUCSA)
Im südlichen Afrika ist das Leben vieler Menschen von Armut, Gewalt und Krankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose geprägt. Die Kirchen versu- chen, denen zu helfen, die unter diesen Umständen am meisten leiden: Sie nehmen behinderte Kinder in kirchliche Kindergärten auf; sie versorgen AIDS-Waisen; sie treten für die Rechte von HIV/AIDS-Infizierten und ihre medizinische und häusliche Versorgung ein. Ähnlich wie in Deutschland bestehen in Südafrika starke Vorbehalte gegenüber Fremden. Um diese Vorurteile abzubauen, veranstalten die Kirchen Workshops und setzen sich für eine offene Willkommenskultur ein. Solche und vergleichbare Projekte werden finanziert aus dem Fonds für Gerechtigkeit und Versöhnung der lutherischen Kirchen im südlichen Afrika, für den wir heute Ihre Kollekte erbitten.

Projekt der UEK
Große Kirchen mit ihren weithin sichtbaren Türmen prägen seit jeher das Stadtbild der deutschen Städte. Der Aufwand, solche Kirchen zu erhalten und zu sanieren ist entsprechend hoch. Ihre Eigentümer sind die Kirchengemeinden. Die heute oft  kleiner werdenden Gemeinden könnten ohne finanzielle Zuschüsse  ihre  Kirchen nicht unterhalten. Die EKD-weite Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) unterstützt Kirchengemeinden dabei, ihre Kirchen zu retten. Eine Förderung durch die Stiftung KiBa zieht weitere Fördermittel oft in vielfacher Höhe nach sich. Auch das Gemeindeleben verändert sich durch die große gemeinsame Aufgabe und nicht selten entstehen Fördervereine, die weit über den Kreis der Gemeinde selbst hinaus reichen. Damit wird auch Ihre Kollekte, die ohne Abzug für Fördermaßnahmen verwendet wird, vielfach wirksam.
Kirchen sind mehr als ein Denkmal!

Bei dieser Kollekte sind beide Kollektenzwecke abzukündigen. Es kann keine Auswahl getroffen werden.

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11. DEZEMBER
(3. Advent) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Beratungsstellen des Diakonischen Werkes MV
Der Weg in die nächstgelegene Beratungsstelle der Diakonie ist nicht weit. Hier finden Ratsuchende einen Schutzraum, fachliche Begleitung und Beratung in schwierigen Zeiten, um komplexe Lebenslagen „zu sortieren“ und zu klären. Zunehmend suchen auch Flüchtlinge und Migranten Rat und Hilfe. Ein Problem ist dabei die sprachliche Verständigung. Sprachmittler helfen hier weiter.
Leider müssen die Beraterinnen und Berater immer wieder berichten, dass die Kommunen nicht in allen Fällen die Kosten für die Sprachmittler übernehmen. Daher bittet die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern mit dieser Sprengelkollekte um Unterstützung, damit die Sprachmittlerkosten in allen Beratungsarten besonders bei Härtefällen, wenn die Kommunen nicht zahlen, übernommen werden können. Das kann in der Schwangerenberatung ebenso sein wie in der Allgemeinen Sozialen Beratung oder der Migrationsberatung. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt!

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18. DEZEMBER (4. Advent) Freie Kollekte

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24. DEZEMBER
(Heiliger Abend) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Brot für die Welt
Die Kollekte an Heiligabend ist für Brot für die Welt bestimmt. Mit Brot für die Welt setzt sich die Evangelische Kirche in 1.400 Projekten weltweit dafür ein, dass alle Menschen satt werden und eine Zukunft haben. verteilen
Weltweit wird genügend Nahrung produziert. Trotzdem gibt es immer wieder Hungerkatastrophen. Brot für die Welt unterstützt Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika dabei, sich und ihre Familien selber zu versorgen und setzt sich für gerechte Verteilung und faire Bedingungen im Welthandel ein.
Schenken Sie heute mit Ihrer Kollekte Hoffnung und Zukunft für die Ärmsten in der Welt. Ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung.

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31. DEZEMBER
(Altjahrsabend) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Weltbibelhilfe
Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft bittet die Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland um eine Kollekte, damit Christen in Kuba eine Bibel erhalten. Die Kirchen haben großen Zulauf, besonders von jungen Menschen. Gerade sie suchen in Gottes Wort Trost und Geborgenheit angesichts einer unsicheren Zukunft. Doch den Kirchen in Kuba fehlt es an Bibeln, denn Bibeln dürfen in Kuba bis heute nicht hergestellt oder in Buchläden verkauft werden – eine Vorgabe der staatlichen Religionsbehörde. Nur in Zusammenarbeit  mit der Bibelkommission in Kuba dürfen kostenfreie Bibeln aus dem Ausland eingeführt und an die Kirchen und ihre Mitglieder verteilt werden. Gottesdienste mit mehreren hundert Besuchern sind in Kuba keine Seltenheit, so dass viele junge Christen auf ihre erste eigene Bibel warten.


NOVEMBER 2016

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06. NOVEMBER
(Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres) Freie Kollekte   

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13. NOVEMBER (Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres) Festgelegte Kollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Telefonseelsorge MV
Die ökumenische Telefonseelsorge Mecklenburg bitte um eine Kollekte für die Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der TelefonSeelsorge an den Standorten Rostock, Schwerin und Neubrandenburg.
Die Einrichtungen der TelefonSeelsorge geben jedem Menschen in Not, Verzweiflung oder Suizidgefahr in Achtung seiner Freiheit die Möglichkeit, sofort mit einem anderen Menschen Kontakt aufzunehmen, der wie ein Freund bereit und fähig ist, den Anrufenden anzuhören und ein helfendes Gespräch mit ihm zu führen. Alle Hilfe, die die TelefonSeelsorge gewährt, zielt auf Ermutigung zum Leben und auf Befähigung, Lebenskrisen zu bewältigen.
Die TelefonSeelsorge ist  dadurch gekennzeichnet, dass der Dienst rund um die Uhr an jedem Tag und in jeder Nacht in ganz Mecklenburg von mehr als 200 Ehrenamtlichen geleistet wird, die sich durch eine umfangreiche Ausbildung vorbereitet haben und durch Fortbildung und Supervision ständig begleitet werden.
Jährlich gehen bei den TelefonSeelsorgestellen Rostock, Schwerin  und Neubrandenburg ca. 60.000 Anrufe ein. Ca. 1.000 Gespräche werden mit Menschen geführt, die sich in einer akuten suizidalen Krise befinden. Insbesondere in Zeiten, in denen Beratungsstellen geschlossen haben oder in denen Fragen der Zuständigkeit eine sofortige Hilfe nicht ermöglichen, ist die TelefonSeelsorge da. Sie gehört somit inzwischen nicht nur zu einem wichtigen Seelsorgedienst der Kirchen, sondern auch zu psychosozialen Versorgungsstruktur.
Die Verwaltung der Mittel der Ökumenischen TelefonSeelsorge Mecklenburg erfolgt durch die Caritas Mecklenburg e.V. als Träger, der die Geschäfte führt. Die Aufwendungen für Verwaltungsaufgaben sind durch den Haushaltsplan der TelefonSeelsorge vollständig gedeckt. Von Mitteln aus der Kollekte werden keinerlei Verwaltungsausgaben getätigt.

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20. NOVEMBER (Letzter Sonntag des Kirchenjahres/Ewigkeitssonntag) Freie Kollekte 

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27. NOVEMBER
(1. Advent) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Brot für die Welt
Heute eröffnet Brot für die Welt in allen evangelischen Kirchengemeinden die 58. Spendenaktion. Wie in den vergangenen Jahren lautet das Motto „Satt ist nicht genug“. Was Menschen brauchen ist gutes, gesundes Essen, sauberes Trinkwasser, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung - ein Leben in Würde. Mit Brot für die Welt setzt sich die Evangelische Kirche in 1.400 Projekten weltweit dafür ein, dass Menschen in Würde leben können und eine Zukunft haben. Bitte unterstützen Sie diese Arbeit mit Ihrer Kollekte.


OKTOBER 2016

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02. OKTOBER (19. Sonntag nach Trinitatis, Erntedankfest) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Brot für die Welt
Heute zu Erntedank sagen wir Danke. Wir danken Gott für alles, was er geschaffen hat. Mit der heutigen Kollekte für Brot für die Welt denken wir dabei auch an die Menschen, die auf der Welt hungern.
Mit Brot für die Welt setzen wir uns als evangelische Kirche dafür ein, dass alle Menschen satt werden. Satt nicht nur durch gutes Essen, sondern durch all das, was man zum Leben braucht. Mit Ihrer Kollekte schenken Sie Menschen weltweit Hoffnung. Ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung.  

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09. OKTOBER
(20. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Niederdeutsches Bibelzentrum St. Jürgen in Barth
Heute ist Ihre Kollekte für das Bibelzentrum in Barth bestimmt, das am Reformationstag sein 15-jähriges Bestehen feiert.
Nach visionären Überlegungen in den 80iger und konkreten Anfängen in den 90iger Jahren ist die Ausstellungs-, Bildungs- und Veranstaltungsstätte im Laufe der Zeit zu einem lebendigen Zentrum geworden, das über die Landesgrenzen ebenso hinaus wirkt wie über Grenzen von Glauben und Weltanschauung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben die Bibel als Buch, als die Heilige Schrift der weltweiten Christenheit und als einen Schatz, der auch unsere heutige Gesellschaft prägt. Manche Möglichkeiten geistlicher, pädagogischer und praktischer Art, für und mit vielen Menschen diesen Schatz zu heben, warten in Barth noch auf ihre Realisierung. Dafür wird Ihnen heute die Kollekte an‘s Herz gelegt.

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16. OKTOBER
(21. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Projekte für „Öffentliche Mitverantwortung“, vorgeschlagen von der Kammer für Dienst und Werke
Projekt 1) Diakonisches Werk Hamburg
Das Projekt „Flüchtlingslotsen - Ehrenamtliche begleiten Flüchtlinge“ im Diako- nischen Werk Hamburg, qualifiziert und begleitet Freiwillige, die mit Flüchtlingen zu Behörden, Ärzten, auf Wohnungssuche oder zu Beratungsstellen gehen.
Eine solche Begleitung ist dringend notwendig. Gerade neu angekommene Flüchtlinge brauchen Orientierung und nicht selten ist eine Begleitung hilfreich bei der Verständigung und bei der Durchsetzung von Rechten. Hauptamtliche Beraterinnen und Berater haben für diese Arbeit keine Zeit. Ehrenamtliches Engagement ohne Unterstützung und Anleitung kommt schnell an ihre Grenzen. Deshalb organisiert das Projekt „Flüchtlingslotsen“ Fortbildungen und Austausch für freiwillige Begleiter und vermittelt  Begleitanfragen von Beraterinnen und Beratern.

Projekt 2) Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
Freiwilligenarbeit sollte von allen Menschen für alle Menschen möglich sein, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Verfassung, ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder Alters.
Das Projekt Freiwillige inklusiv verfolgt einen neuen Ansatz in der Freiwilligen- arbeit, indem es bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen eine bisher eher unbe- achtete Gruppe von Menschen in den Blick nimmt. Menschen, die z. B. durch ihren Migrationshintergrund, durch Arbeitslosigkeit, Bildungsarmut, fehlenden Schulab- schluss oder eine fehlende Berufsausbildung und finanzielle Notlagen vielfach gesellschaftliche Ausgrenzung erfahren haben, sollen als Freiwillige gewonnen wer- den. Diesen Personengruppen fehlt häufig der Zugang zu Kirche und Diakonie. Be- teiligungsangebote und -möglichkeiten erreichen sie in der Regel nicht. Dies will das Projekt Freiwillige inklusiv ändern und so zum Abbau von Ausgrenzung beitragen.
Die Kammerkollekte möchten wir im Rahmen des Projektes gerne für die direkte Bezugsarbeit mit den Freiwilligen inklusiv verwenden. Für Veranstaltungen und Seminare, aber auch identitätsbildende Freizeitangebote zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur gesellschaftlichen Integration

23. OKTOBER
(22. Sonntag nach Trinitatis) und 30. OKTOBER (23. Sonntag nach Trinitatis) sowie 31. OKTOBER (Reformationsfest) Freie Kollekte


SEPTEMBER 2016

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04. SEPTEMBER
(15. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte der Landeskirche   

Projekte, vorgeschlagen vom Bibelzentrum, den LKMDs, der Posaunenarbeit der Nordkirche

Projekt 1) Bibelzentrum Schleswig
Das Bibelzentrum Schleswig bittet die Gemeinden der Nordkirche um eine Kollekte für die Ausgestaltung seines „Stillen Raums“. Die Sehnsucht vieler Menschen nach Spiritualität, Ruhe und Besinnung ist auch bei den vielen jugendlichen Besuchern des Bibelzentrums zu spüren. Der schlichte, beinahe leere Raum übt eine große Anziehungskraft aus und wird für Meditationsveranstaltungen interreligiös genutzt. Um jungen und erwachsenen Besuchern eine Möglichkeit zu bieten, für ihre Anliegen und Gebete eine Kerze anzuzünden, möchten wir einen besonderen Leuchter herstellen lassen, der für 50 Kerzen Platz hat. Danke, wenn Sie uns dabei helfen.

Projekt 2) Projekte der Landeskirchenmusikdirektoren
Die Kollekte der Landeskirchenmusikdirektoren soll folgenden Zwecken dienen:

Förderung der Kirchenmusik
  • Aus- und Fortbildung:
    Damit unseren Gemeinden nicht die nebenamtlichen Organistinnen und Organisten ausgehen, benötigen wir Unterstützung der erfolgreichen Orgelunterrichtsmodelle der „Aktion Orgelbank“ und „Orgel spielen(d) lernen“, der C-Kurse, der vielfältigen Aus- und Fortbildungsarbeit in allen Arbeitsbereichen sowie Mittel für besondere Initiativen, Projekte und Publikationen der Landeskirchenmusikdirektoren, wie z. B. einen Jugendorgeltag in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen.
  • Zusammenarbeit mit Partnerkirchen
    In der Nordkirche besteht u. a. eine langjährige Partnerschaft mit der Diözese Växjö in Schweden. Diese wird intensiv gepflegt. Gastkonzerte, Fortbildungen, Studienreisen, Stipendien, Hospitationen sowie die wechselseitige Teilnahme an Chorfesten und Konferenzen fördern das Verständnis für Kirchenmusik und Liturgie zwischen den Kirchen und geben Impulse für die Kirchenmusik in der Nordkirche.
Projekt 3) Posaunenarbeit der Nordkirche
Die Kollekte ist heute für die Posaunenarbeit in unserer Landeskirche bestimmt.
In den 350 Posaunenchören der Nordkirche musizieren über 5000 Bläserinnen und Bläser. Sie begleiten und erfreuen uns in den Gottesdiensten, bei Ständchen in den Gemeinden und bei Konzerten.

Die Posaunenmission Hamburg, Schleswig-Holstein und das Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern legen in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf die  Nachwuchsförderung.  In  erster  Linie  sollen  junge  Menschen angesprochen werden, und ihre Ausbildung in den beiden Bläserzentren auf dem Koppelsberg bei Plön und in Barkow soll mit Ihrer Gabe heute unterstützt werden.

Jeder Cent Ihrer Spende kommt diesem Zweck zugute. Die Verwaltungskosten werden von der Kirchensteuer getragen.

Die Kirchengemeinderäte haben die Möglichkeit, eine Auswahl zu treffen. Der ausgewählte Kollektenzweck ist dann dem Kirchenkreis bei der Überweisung mitzuteilen.


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11. SEPTEMBER (16. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Partnerkirchen Pare-Diözese Tansania und Ev.-Luth. Kirche Kasachstan

In ihrem voraussichtlich letzten Jahr als Projektmanagerin in Tansania möchte Sabine Winkler – seit 2011 mecklenburgische Mitarbeiterin des Zentrums für Mission und Ökumene in unserer Partnerdiözese – wichtige Projekte zum Abschluss bringen bzw. auf sichere Füße stellen. Durch ihre Initiative gibt es in der Pare-Diözese des erste Frauenhaus in Tansania.
Auf einer Plantage der Diözese wird das nährstoffreiche Amaranth angebaut, mit dem in kirchlichen Schulen und Kindergärten der Maisbrei angereichert wird. In der Maasai-Steppe soll neben  einem neuen Kindergarten eine Krankenstation entstehen. Und vielleicht gelingt in diesem Jahr auch die Sanierung des Gonja-Krankenhauses, des einzigen Krankenhauses für 50.000 Menschen in den Süd-Parebergen.

Auch in der kasachstanischen Partnerkirche wird zurzeit ein großes Bauvorhaben realisiert. Die bisherige Bischofskirche in der Hauptstadt Astana muss neuer Bebauung weichen (2017 ist Astana Gastgeberin für die EXPO). So wird jetzt etwas außerhalb des Zentrums eine  neue Kirche mit Gemeindezentrum und Gästezimmern errichtet.  In dem riesigen Land (dem größten Binnenland der Erde) ist es wichtig, dass man hin und wieder zusammenkommen und sich austauschen kann. Auch für die seit drei Jahren durchgeführte Ausbildungsinitive mit verschiedenen Seminarangeboten für Pastoren , Mitarbeiter(innen)  und Gemeindeglieder werden die neuen Räume benötigt.

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18. SEPTEMBER (17. Sonntag nach Trinitatis) und 25. SEPTEMBER (18. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


AUGUST 2016

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07. AUGUST (11. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Kollekte der EKD - Ökumene und Auslandsarbeit
Text: Reformationsjubiläum in Wittenberg 2017 Das lebendige Erbe der Reformation darstellen – ein großes Projekt. Zum 500.  Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werden Christen und Gemeinden aus der gesamten Ökumene und vielen Ländern der Welt nach Wittenberg eingeladen. Der Kirchentag, ein Jugendcamp und vielfältige Ausstellungen werden dieses Erbe bezeugen. 

Erläuterungen:
Die Evangelische Kirche will im Jubiläumsjahr 2017 mit einem „Schaufenster“ des reformatorisch geprägten Glaubens zeigen, dass die Reformation weit über Deutschland hinaus gewirkt hat. Jugendliche und junge Erwachsene, Frauen und Männergruppen, Chöre und Gemeindeinitiativen aus vielen Ländern sollen neben offiziellen Kirchenvertretern eingeladen werden. Vielen dieser Gruppen ist eine Teilnahme nur möglich, wenn sie finanziell aus Deutschland unterstützt werden.

Fürbittengebet:
Guter Gott, wir danken dir für die Gemeinschaft mit Christinnen und Christen überall auf der Welt. Hilf, dass die Feier des Reformationsjubiläums uns ermutigt, die gemeinsamen Quellen des Glaubens neu zu entdecken und daraus zu leben.  

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14. AUGUST
(12. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge MV
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterhält seit 10 Jahren eine Bildungseinrichtung auf der Insel Usedom. Die Jugendbegegnungsstätte befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu der bekannten Kriegsgräberstätte Golm, auf der mehrere tausend Opfer des Bombenangriffes auf Swinemünde vom 12. März 1945 ruhen.
Heute geschieht hier grenzüberschreitende Bildungs- und Versöhnungsarbeit mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen. Zeitzeugen kommen zu Wort, oder Schülerinnen und Schüler erforschen zusammen die Einzelschicksale der Verstorbenen auf dieser Kriegsgräberstätte und machen die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich. Viele Angehörige sind dankbar dafür, dass sie auf diesem Wege letzte Nachrichten von ihren gefallenen Familienmitgliedern erhalten.
Mit Ihrer Hilfe ist es möglich, diese Bildungs- und Jugendarbeit zu unterstützen.

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21. AUGUST
(13. Sonntag nach Trinitatis) und 28. AUGUST (14. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


JULI 2016

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03. JULI
(6. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Landeskirche   

Diakonisches Werk der EKD
Text: Gehören wir wirklich dazu? Diese Frage stellen sich Menschen, die sich „fremd“ oder „anders“ fühlen. Unsere diakonischen Werke schaffen Chancen für eine gute Nachbarschaft, sie stehen für ein Miteinander, das niemanden ausgrenzt oder benachteiligt.
Erläuterungen: Die Fremdheit überwinden und Menschen willkommen zu heißen – das ist von alters her eine Kernaufgabe der Kirche. Heute mag das „eine Kultur des Willkommens“ genannt werden. Es geht immer wieder darum, anderen offen zu begegnen, seien es Kinder oder alte Menschen, Neuzugezogene oder Flüchtlinge, Zuwanderer oder Menschen mit Handicap. Die eingefahrenen Gleise verlassen, sich öffnen, auch die kirchlichen Einrichtungen verändern – das ist das wahre Ziel der Diakonie, für die wir heute Ihre Gabe erbitten. 
Fürbittengebet: Guter Gott, manchmal sind uns Menschen fremd: Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, Menschen aus einer anderen Generation, Menschen mit anderen Erfahrungen und Sichtweisen. Hilf uns offen und ohne Vorurteile auf Menschen aus anderen Ländern zuzugehen, sie einzuladen und bei uns willkommen zu heißen. Öffne unsere Herzen und Hände, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchen.

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10. JULI (7. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg
Die Kollekte ist bestimmt für das Projekt: „Wege in die Stille“ in der St. Georgs Kapelle in Neubrandenburg.
Unsere Ausgangslage:
1. Neubrandenburg war früher zu DDR Zeiten geprägt von Armeeangehörigen und Mitarbeiter der Staatssicherheit. Kirchliche Traditionen sind hier im Osten unseres Bundeslandes noch stärker abgebrochen als im westlichen Teil  Mecklenburgs.
2. Vor den Toren der Stadt steht die kleine Georgskapelle seit Jahren ungenutzt
3. Wir erleben heute, dass Kinder durch Medien, wie z.B. Handy´s und Computer und durch vielfältige Freizeitangebote stark beansprucht sind. Wir wollen bewusst ein Angebot schaffen, dass diesem Trend entgegenwirkt und in die Tiefe führt.

Diese Ausgangsfakten wollen wir mit unserer Idee aufgreifen:
Wir planen Angebote für Kindergarten- und Schulkinder und Angebote für deren ErzieherInnen und LehrerInnen in der St. Georgskapelle. Wir wollen Kindergruppen mehrmals in die Kirche einladen und sie auf den Weg in die Stille begleiten. Dabei entdecken sie den Kirchraum, kommen in Beziehung zu ihren Mitschülern und wir hoffen, dass sie sich selbst entdecken und entwickeln. Wir erleben. Stillearbeit hat eine geistliche Dimension, wer zur Stille zum Ursprung findet, findet auch Gott- wie auch immer Menschen es benennen.
Über Schulen und Kindergärten werden wir zu diesem Angebot eingeladen. Wir erleben das Lehrerinnen und Erzieher den Ort Kirche nicht kennen. Wir hoffen, dass auch Pädagogen den Ort Kirche kennenlernen und sich selbst dabei in ihren Ursprüngen entdecken und so neue Lebendigkeit und Kraft gewinnen.
Die Kollekte möchten wir verwenden für Ausstattungsgegenstände und laufenden Betriebskosten und Veränderungen an der St. Georgskapelle verwenden.

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17. JULI (8. Sonntag nach Trinitatis) und 24. JULI (9. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte

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31. JULI (10. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Landeskirche

Christlich- Jüdischer Dialog in der Nordkirche
Die Kollekte dient der Förderung des christlich-jüdischen Dialogs in unserer Landeskirche. Am traditionellen „Israelsonntag“ unserer Kirche geht es um das Nachdenken über die Verbundenheit von Christen und Juden. Mit Hilfe Ihrer Spenden leisten wir psychosoziale Nothilfe für Überlebende des Holocaust. Wir geben Zuwendungen an jüdische Gemeinden, z.B. für ihre Sozialarbeit oder zur Anschaffung einer Tora- Rolle und unterstützen Theologiestudenten aus Osteuropa für ein Studienjahr in Jerusalem.
Die Kollekte fördert Projekte für Versöhnung und Verständigung zwischen Juden und Christen sowie zwischen Israelis und Palästinensern, wie z.B. die israelischen und palästinensischen trauernden Eltern für Frieden, die im Parents Circle zusammenarbeiten. Die Kollekte soll darüber hinaus Begegnungen mit jüdischen Gesprächspartnern sowie Fortbildungen und Arbeitshilfen zum Kennenlernen des Judentums und zum christlich- jüdischen Dialog in unserer Landeskirche ermöglichen. 

JUNI 2016

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05. JUNI (2. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Landeskirche

Heute wird die Kollekte in allen Gottesdiensten der Nordkirche für seelsorgerliche Projekte erbeten: Aidsseelsorge, Telefonseelsorge, Krankenhausseelsorge, Gefängnisseelsorge, Blindenseelsorge und Gehörlosenseelsorge.

Aidsseelsorge

Für Menschen, die mit HIV und AIDS leben, gibt es bis heute keine Heilung. Die Medikamente nehmen der Infektion zwar ihre unmittelbar tödliche Bedrohung. Dennoch stoßen die Betroffenen und ihre Zugehörigen immer wieder auf Ablehnung und Unaufgeklärtheit. Viele HIV-Infizierte gehen deshalb den Weg, sich nicht zu erkennen zu geben. Weder Arbeitskollegen und Nachbarn, noch Freunde, nicht einmal Familienangehörige wissen dann davon, dass ein Nahestehender mit HIV und AIDS und mit der ständigen Angst vor Entdeckung lebt. Die AIDS-Seelsorge wahrt die Anonymität dieser Menschen bietet ihnen Gesprächsmöglichkeit und hilft bei der persönlichen Perspektivensuche. Die Ratsuchenden brauchen zudem oft auch praktisch-sozialarbeiterische Hilfen. Neben Gruppentreffen und Einzelgesprächen gehören regelmäßige AIDS- und Gemeindegottesdienste zu den Angeboten der Beratungsstelle in Hamburg St. Georg. Die Nachfrage ist groß. Die AIDS-Seelsorge bestreitet die Hälfte ihrer finanziellen Ausgaben aus Spenden und Kollekten und bittet deshalb um großzügige Gaben.

Telefonseelsorge
Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 111 0 111 ist die Evangelische Telefon-Seelsorge in Sylt, Kiel, Hamburg und Lübeck und die Ökumenische TelefonSeel-sorge in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald rund um die Uhr zu erreichen. Insgesamt teilen sich 530 Ehrenamtliche in der Nordkirche den Seelsor-gedienst am Telefon. Menschen, die sich etwas von der Seele reden möchten, finden gut ausgebildete Menschen, die zuhören, sich einlassen, gemeinsam nach neuen Wegen suchen und emotionalen Halt geben. Für die notwendige Begleitung der Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge und die fundierte Aus- und Fortbildung bitten wir um Ihre Kollekte.

Krankenhausseelsorge
Insbesondere für die Gestaltung von Räumen der Stille und Abschiedsräumen sowie für die Qualifizierung und Begleitung Ehrenamtlicher bittet die Krankenhausseelsorge herzlich um Ihre Kollekte.
Durch die Krankenhausseelsorge geht die Kirche zu Menschen, die durch Er-krankung oder Unfall aus ihrem Alltag herausgerissen und in einer Notsituation sind. Sie begleitet sie, Angehörige und Mitbetroffene und auch das Krankenhauspersonal in schweren Zeiten und immer wieder bis an die Schwelle des Todes. Sie ist da, wenn die großen Fragen nach dem „Warum“ und „Wohin“ gestellt werden. In vielen Häusern wird die Arbeit der Krankenhausseelsorge unterstützt durch Ehrenamtliche.
Das ist nur möglich durch eine entsprechende Ausbildung und Begleitung durch die Hauptamtlichen. Ein Raum der Stille bietet inmitten der funktionalen Krankenhaus-abläufe eine Möglichkeit, sich zurückzuziehen und Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Zweifel vor Gott zu bringen. In Abschiedsräumen können Angehörige ungestört vom Betrieb des Krankenhauses seelsorglich begleitet von ihren Verstorbenen Abschied nehmen.

Gefängnisseelsorge
Die Gefängnisseelsorge bittet um Unterstützung ihrer Arbeit mit Mitarbeitenden in den Justizvollzugsanstalten.
Im Strafvollzug zu arbeiten ist nicht leicht. Deshalb bietet die Nordkonferenz der Ge-fängnisseelsorge den im Strafvollzug Mitarbeitenden aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein jährlich eine Tagung zu Fragen des Strafvoll-zugs an. Ziele sind u. a. das Gespräch innerhalb des Arbeitsbereiches zu vertiefen, den Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenzubringen und über christliche Aspekte des Umgangs mit straffällig gewordenen Mitmenschen zu informieren und mit-einander nachzudenken. Solche Angebote tragen wesentlich zur Akzeptanz von Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten bei. Zudem helfen sie, „Kirche“ in diesem schwierigen gesellschaftlichen Bereich im „aktiven Bewusstsein“ zu halten.
Die Teilnehmenden tragen einen Großteil der Kosten selbst. Dennoch werden für die Grundausstattung Mittel gebraucht, die nicht über Beiträge abgedeckt werden können. Dafür bitten wir um Ihre Mithilfe.

Blindenseelsorge
Die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland bittet die Gemeinden der Nordkirche um eine Kollekte für die Arbeit von Ehrenamtlichen. Für die Skilanglauffreizeit, die Bibelfreizeit, die Segelfreizeit und Kochen und Backen für Blinde und Sehbehinderte sind wir auf ehrenamtliche Mit-arbeit sowie finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese, wie auch andere Aktivitäten, sind sehr betreuungsintensiv.
Die Kosten, die durch die unbedingt erforderlichen Begleitpersonen entstehen, können aus den Haushaltsmitteln nicht gedeckt werden. Um die Durchführung dieser Aktivitäten sicherzustellen, bitten wir um Ihre Unterstützung.

Gehörlosenseelsorge
Die Kollekte ist bestimmt für die Teilhabe von gehörlosen und schwerhörigen Menschen in besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Nordkirche. Barrierefreiheit hat nicht nur mit Rollstühlen zu tun...! Menschen, die gehörlos oder schwerhörig sind, können nur dann teilnehmen, wenn die Veranstaltung (für Gehör-lose) in Gebärdensprache übersetzt wird oder wenn (für Schwerhörige) technische Hilfen wie Ringschleifen oder Beamer vorhanden sind oder Schriftdolmetscher die Texte simultan lesbar machen.
Stärken Sie mit Ihrer Kollekte den Teilhabe-Fonds, damit die nötigen Dolmetscher-dienste und Hilfen finanziert werden!

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12. JUNI
(3. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern
112 Posaunenchöre bereichern das Leben in den Kirchengemeinden. Sie gestalten und begleiten musikalisch Gottesdienste, Festveranstaltungen, Jubiläen und geist-liche Bläsermusiken. Sie praktizieren diakonisches Blasen in Seniorenheimen und Krankenhäusern. Sie wirken bei Großveranstaltungen und Kirchentagen mit und sind gern gesehene Gäste im kommunalen Bereich, z. B. bei Stadtfesten oder auf Weih-nachtsmärkten. Die Aufgabe des Posaunenwerkes ist es, Kontakt und Kooperation der Chöre untereinander zu fördern und in Freizeiten, Chorbesuchen, bei Bläser-fahrten sowie Seminaren, vor allem in der Bläserscheune Barkow, wichtige musika-lisch-bläserische und geistliche Grundlagen zu vermitteln. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Förderung des Nachwuchses.
Ihre Kollekte ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung dieser Arbeit.

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19. JUNI (4. Sonntag nach Trinitatis) und 26. JUNI (5. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


MAI 2016

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01. MAI
(Rogate) Pflichtkollekte der Landeskirche   

Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern bittet um eine Kollekte für die diakonischen Beratungsstellen. Der Weg in die nächstgelegene Beratungsstelle der Diakonie ist nicht weit. Hier finden Ratsuchende einen Schutzraum, fachliche Begleitung und Beratung in schwierigen Zeiten, um komplexe Lebenslagen „zu sortieren“ und zu klären. Vermehrt suchen jetzt auch Flüchtlinge und Migranten Rat und Hilfe. Die Beratungsstellen stehen dadurch finanziell vor großen Herausforderungen. So müssen Kosten für Sprachmittler aufgebracht oder Fahrtkosten für ehrenamtliche Begleitpersonen getragen werden. Leider müssen die Beraterinnen und Berater immer wieder berichten, dass die Kommunen nicht in allen Fällen die entstandenen Kosten übernehmen. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.

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08. MAI (Exaudi) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Geistlichen Häuser in Mecklenburg (Bellin, Tempzin, Boitin)
Das Pilger-Kloster Tempzin ist eine Pilger-Herberge, die – in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirche in Mecklenburg – von einem ökumenischen Verein getragen wird.
Wir beherbergen nicht nur Pilger, sondern bieten eigene Veranstaltungen an: z. B. Gruppenpilgern, Gottesdienste, Einkehrtage. Das geistliche Erbe in dieser ehemaligen Antoniter-Anlage wird gepflegt: Wir beten täglich die Tageszeiten-Gebete. Das Pilger-Kloster Tempzin wird gerne aufgesucht von Menschen, die seelsorgerlichen Beistand wünschen.
In regelmäßig durchgeführten Ora-et-Labora-Wochen findet sich die “äußere Gemeinschaft” zusammen. Im Gebets-Arbeits-Rhythmus werden die Arbeiten in Haus und Garten erledigt, Holz für die Holzvergaser-Heinzanlage geschlagen.
Sehr gefreut haben wir uns, dass wir letztes Jahr die Jugend mit ihrem Sommerspektakel “Fette Weide” und das Männerfestival bei uns beherbergen konnten. Beide Veranstalungen wurden als so gelungen angesehen, dass sie dieses Jahr wiederkommen  werden.
Es stehen Sanierungsarbeiten am Dach eines Hauses der Anlage an. Es müssen statisch Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden und eine Dachseite muss neu eingedeckt werden.
In dem von uns sanierten “Warmnhaus” mit Saal, Kapelle, Pilgerzimmer sind noch einige Restarbeiten zu erledigen.
Viele neue – und auch junge und jüngere – Menschen haben letztes Jahr das Pilger-Kloster entdeckt und sind von der Ausstrahlung des Ortes und von dem Gepräge, das hier gelebt wird, angetan. Sie kommen wieder.
Das im Pilger-Kloster Tempzin gelebte ineinander von Alltag und Glaube wächst in die kommenden Generationen. Schön so!

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15. MAI (Pfingsten) Pflichtkollekte der Landeskirche

Kollekte der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie heute drei ökumenische Projekte im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen. In drei Ländern verhelfen Sie dadurch vielen Menschen zu besseren Lebensbedingungen. In Bangladesch arbeiten meist Frauen unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen für westliche Markenfirmen der Textilindustrie. Den Frauen wird durch eine Kooperation mit Fair Wear Foundation zu angemessenen Löhnen und gesundheitsverträglichen Arbeitsbedingungen verholfen. In Guatemala verschwinden immer mehr Wälder, die für Kleinbauern lebensnotwendig sind. In Zusammenarbeit mit „Brot für die Welt“ erhalten die Bauern Hilfen, mit denen sie die Dürrephasen überbrücken können und im Einsatz für die Wälder Guatemalas unterstützt werden. Im Irak werden Zentren von Caritas International gefördert, in denen vor allem christliche Familien auf der Flucht versorgt werden.

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22. MAI (Trinitatis) und 29. MAI (1. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


APRIL 2016

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03. APRIL (Quasimodogeniti) Pflichtkollekte der Landeskirche

Zentrum für Mission und Ökumene
Weltweit Heimat sichern – Fluchtursachen bekämpfen In einigen Regionen unserer Erde sind die Menschen mit einer brutalen, manchmal auch tödlichen Wirklichkeit konfrontiert. Sie müssen ums Überleben kämpfen, verlieren ihre Heimat und ein Leben in Würde. Für uns in Deutschland sind mit den geflüchteten Menschen nicht nur die Konflikte, sondern auch die Armut in vielen Ländern näher gerückt. Die Beseitigung der Fluchtursachen ist ein zentraler Ansatzpunkt für positive Veränderungen. In den Partnerkirchen, mit denen das Zentrum für Mission und Ökumene weltweit verbunden ist, leistet die christliche Gemeinschaft solche Ursachenbekämpfung. Das Zentrum für Mission und Ökumene unterstützt die kirchlichen Partner dabei, den Menschen Halt zu geben und mit konkreten Projekten vor Ort Lebenschancen zu eröffnen: in der Bildungsarbeit, in der Gesundheitsversorgung oder in Programmen zur Wasser- und Ernährungssicherung. Wo Wort und Tat zusammen kommen, finden Menschen Hilfe und Trost.
Setzen Sie mit Ihrer Gabe Zeichen für mehr Solidarität mit den benachteiligten Menschen in unserer EinenWelt. Helfen Sie uns helfen

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10. APRIL
(Miserikordias Domini) Pflichtkollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Gustav-Adolf-Werk in MV - Ein Raum für Roma-Kinder
300 Roma leben in einem Camp nahe der Stadt Karditsa in Zentralgriechenland. Die Lebensbedingungen im Camp sind katastrophal. Es fehlt an allem. Die evangelische Gemeinde in Karditsa hilft mit Lebensmitteln, Kleidung und organisiert eine grundlegende medizinische Versorgung. Auch kommen viele Kinder der Roma-Familien zur Sonntagsschule. Deshalb möchte die Gemeinde in ihrer kleinen Kirche, die sie seit 2008 selbst mit viel Engagement renoviert, einen Raum für die Arbeit mit Kindern einrichten.
Der dortige evangelische Pastor sagt: „Was die Kinder der Roma am allermeisten brauchen, ist Bildung. Wir wollen mit unserer Arbeit dazu beitragen.“ 
Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt dieses Projekt und erbittet dazu Ihre Mithilfe!

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17. APRIL (Jubilate) und 24. APRIL (Kantate) Freie Kollekte


MÄRZ 2016

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06. MÄRZ
(Lätare) Pflichtkollekte der Landeskirche   

Diasporawerke
Die Diasporawerke in der Nordkirche bitten die Gemeinden um Unterstützung für das Jugendzentrum Cisnadie/Siebenbürgen. Mit 320 Gemeindegliedern ist die evangelische Kirchengemeinde A.B. in Cisnadie (Heltau) eine große und stabile Gemeinde in Siebenbürgen. Fast die Hälfte der Mitglieder sind junge Menschen, die sich aktiv in das Gemeindeleben einbringen. Im Nachbarort Cisnadioara (Michelsberg) besitzt die Gemeinde ein Jugendzentrum. Begeistert erzählen die jungen Gemeindeglieder von den Kinderbibelwochen, Konfirmandenfreizeiten und Jugendbegegnungen, die sie hier erlebt haben. Die Nähe zu Sibiu (Hermannstadt) macht das Haus auch für Gäste attraktiv. Um das Jugendhaus für nachfolgende Generationen zu erhalten, ist eine dringende Renovierung inzwischen unumgänglich. Der morsche Fußboden und die Sanitäranlagen müssen dringend erneuert werden. Mit einer neuen Heizung und neuen Fenstern können die Betriebskosten im Winter erheblich gesenkt werden.

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13. MÄRZ (Judika) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für das Stift Bethlehem in Ludwigslust  (Paramentik und Oblatenbäckerei)
Seit über 100 Jahre werden im Stift Bethlehem Ludwigslust kirchliche Textilien in der Paramentik entworfen und hergestellt. In hoher künstlerischer Qualität werden die Behänge an den Altären in den Mecklenburger Kirchen und weit darüber hinaus auf den jeweiligen Raum abgestimmt, Wand- und Pultbehänge oder Stolen für die Pastorinnen in Handarbeit gefertigt. In der Oblatenbäckerei entstehen nicht nur Hostien für die Feier des Abendmahls, in ihm finden auch Menschen mit physischen Erkrankungen einen Arbeitsplatz, der ihnen hilft, ihren Alltag sinnerfüllt gestalten zu können.
Das Stift Bethlehem bittet die Gemeinden, die Arbeit der Paramentenwerkstatt und Oblatenbäckerei mit ihrer Kollekte zu unterstützen, damit die wertvolle Arbeit auch in Zukunft weitergeführt werden kann.
Führungen durch die Werkstatt sind werktags nach telefonischer Voranmeldung möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.stift-bethlehem.de 

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20. MÄRZ (Palmarum), 24. MÄRZ (Gründonnerstag) und 25. MÄRZ (Karfreitag) Freie Kollekte

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27. MÄRZ (Ostern) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Bahnhofsmission in Schwerin und für den Landesverband Blaues Kreuz

Bahnhofsmission in Schwerin
„Damit niemand auf der Strecke bleibt!“ – unter diesem Leitsatz ist das 20köpfige Team der ehrenamtlich Mitarbeitenden verlässlicher Anlaufpunkt für alle Menschen, die am Schweriner Hauptbahnhof Unterstützung, Hilfe oder einen Moment Ruhe brauchen. Hier wird Nächstenliebe an sieben Tagen in der Woche praktisch gelebt, findet Kirche real ihren Platz in der Welt  sind wir als Kirche am anderen Ort real zu erleben.
Seit dem Sommer 2015 ist die Schweriner Bahnhofsmission auch eingebunden in die Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen am Schweriner Hauptbahnhof. Seit dieser Zeit gibt es fast täglich einen bunten Mix aus Deutsch, Englisch, Arabisch und all den anderen Sprachen dieser Welt, tobt hier das Leben in einem fröhlichen Durcheinander von Kindern, Frauen und Männern. Manchmal besuchen nur einzelne Flüchtlinge die Bahnhofsmission und manchmal kommen 150 Menschen am Tag zu uns.
Und immer sind unsere Ehrenamtlichen ansprechbar, vermitteln Hilfe und weiterführende Kontakte, begleiten die Hilfesuchenden ganz konkret auf den Bahnsteig und bei der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft. Damit eben niemand auf der Strecke bleibt.
Um diesen kirchlichen Dienst am Bahnhof auch weiterhin leisten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.
Die Deutsche Bahn trägt alle Kosten für die Räume der Bahnhofsmission am Schweriner Hauptbahnhof. Aber für eine heiße Tasse Kaffee oder Tee, für ein Kinderbuch oder die wärmende Decke im Winter müssen wir als Träger der Schweriner Bahnhofsmission selbst aufkommen, bzw. entsprechende Spenden einwerben. Und auch die Ausbildung und fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen müssen wir als Träger der Bahnhofsmission finanzieren.
Unterstützen Sie deshalb bitte unsere Vorhaben am Schweriner Hauptbahnhof mit Ihrer Kollekte. Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir am Schweriner Hauptbahnhof dafür sorgen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Helfen Sie Helfen!

Landesverband Blaues Kreuz
Die Arbeit des Blauen Kreuzes (BKD e.V.) ist eine christlich geprägte Arbeit unter dem Dach der Diakonie, die sich mit Suchtkranken, Angehörigen und Familien in ganz Deutschland befasst.
In MV gibt es 38 Blaukreuz-Begegnungsgruppen incl. 2 Ortsvereinen. In meist wöchentlichen Treffen begegnen sich Suchtkranke und Angehörige, um sich auszutauschen, um über Glaubens- und Lebensfragen nachzudenken und um sich in ihrer Abstinenz zu bestärken.
Wissen, dass oft nicht die Sucht das eigentliche Problem ist, sondern die Sucht eher gescheiterte Lösungsversuche bei den Fragen des Lebensalltages sind, sind unsere Hilfen bewusst  auch in das Angebot des christlichen Glaubens und der Vermittlung von tragfähigen Werten für das eigene Leben eingebettet.
Unsere Arbeit lebt von der Gemeinschaft und dem Austausch miteinander. Eines der vorrangigen Ziele unserer Arbeit in MV ist das Bestreben, Brücken zwischen den Gruppen und den Ortsgemeinden auf- bzw. auszubauen. Wir benötigen das Miteinander mit den Mitgliedern der Kirchengemeinden um auf der Grundlage einer dauerhaften Abstinenz auch tragfähige Werte und Konzepte für den Alltag der einzelnen Suchtkranken und von Sucht mit betroffenen Menschen aufbauen zu können.
Die Blaukreuz-Selbsthilfearbeit ist fast komplett eine ehrenamtliche Arbeit, die vom Engagement und von den zeitlichen und finanziellen Spenden der Menschen lebt, die bereit sind, selbst erfahrene Hilfe an andere Menschen weiterzugeben. Die praktische Arbeit ist geistig eingebettet in einen alten Slogan: “ Gerettet sein, bringt Rettersinn”.
Allen, die sich mit einer Spende und Kollekte helfend für die Fortführung unserer Arbeit einbringen, sei an dieser Stelle von Herzen gedankt.


FERBUAR 2016

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07. FEBRUAR (Estomihi) Pflichtkollekte der Landeskirche

Projekte, vorgeschlagen von der Kammer für Dienst und Werke - Bildung und Unterricht 

Projekt 1) Religionspädagogische Bildungsarbeit im Ev. Kurzentrum Gode Tied/ Büsum
Wir bitten Sie um eine Kollekte für die religionspädagogische Arbeit im Ev. Kurzentrum Gode Tied in Büsum. Wir führen jährlich 14 Kuren für insgesamt 560 Mütter und 980 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren durch und stellen fest, dass die Kinder zusehends weniger religiös sozialisiert sind. Ihnen werden keine biblischen Geschichten mehr erzählt und auch der spielerische Umgang damit ist unbekannt. Deshalb möchten wir Müttern und Kindern Angebote bieten, mit denen sie sich spielerisch dem Glauben zuwenden können. Wir benötigen Ihre Kollekte, um einen Andachtsraum einzurichten, die Mitarbeitenden des Kurzentrums religionspädagogisch fortzubilden, für eine notwendige Erhöhung der Stundenausstattung und für die Anschaffung religionspädagogischer Spiele, Materialien und Bücher. Wieder zurück im Alltag können sich dann Kinder und Mütter an die Zeit in GODE TIED erinnern und daran anknüpfen, z. B. in den Gemeinden vor Ort.

Projekt 2) Mitmach-Zirkus „Abrax Kadabrax“
Der Mitmach-Zirkus „Abrax Kadabrax“ der Evangelischen Jugend Hamburg bittet um eine Kollekte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus einem multikulturellen Stadtteil Hamburgs mit vielen sozial benachteiligten Familien. „Der Circus Abrax Kadabrax bietet insbesondere Kindern und Jugendlichen aus dem großen Hamburger Stadtteil Osdorfer Born gute Chancen. In zwei beheizten echten Zirkuszelten auf einem geschützten Grüngelände können sie spielerisch lernen, wie man „richtig Zirkus macht“. Am Ende eines jeden Projektes steht eine aufregende Aufführung mit Licht, Musik, Akrobatik und Trapez. Kinder und Jugendliche werden ganzheitlich gefördert und wachsen regelrecht über sich und ihre sonstigen Möglichkeiten hinaus. Um den Eigenanteil für große Förderprojekte aus Programmen wie „Kultur macht stark“ oder dem „Europäischen Sozialfond“ sowie Schulprojekten aufbringen und die erfolgreiche und mehrfach preisgekrönte Arbeit weiterführen zu können, benötigt der Evangelische Mitmachzirkus Ihre Unterstützung.

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14. FEBRUAR
(Invokavit) Pflichtkollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Weltdienstkollekte für das kirchliche Krankenhaus Gonja/Tansania
Unsere Kirche hat eine langjährige Partnerschaft zur ev.-luth. Pare-Diözese im Hochland Tansanias, in der auch eine Projektberaterin aus Mecklenburg arbeitet. Die Diözese betreibt dort das Gonja-Krankenhaus mit 67 Betten, das in den 1960er Jahren mit mecklenburgischer Hilfe erbaut wurde. Die Klinik ist stark sanierungsbedürftig, eine externe Evaluation hat jedoch die dringende Notwendigkeit der Klinik für die Region festgestellt: Neben den therapeutischen Interventionen leistet sie  auch unverzichtbare präventive Aufgaben sowie ein AIDS-Palliativprogramm. Wir erbitten Ihren Beitrag, damit die Sanierung gelingen kann.

Kontaktadresse:
Ökumenische Arbeitsstelle, Alter Markt 19, 18055 Rostock
Kollektenkonto: IBAN: DE07520604100005300347; BIC: GENODEF1EK1 (Evangelische Bank) Inhaber: Mission und Ökumene; Stichwort Gonja

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21. FEBRUAR (Reminiszere) und 28. FEBRUAR (Okuli) Freie Kollekte


JANUAR 2016

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03. JANUAR
(2. Sonntag nach dem Christfest) Pflichtkollekte für die EKD    

Gesamtkirchliche Aufgaben der EKD
Vielfalt leben – Projekte zur Inklusion und Integration

Abkündigungstext:
Barrieren zwischen Menschen überwinden – das gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Kirche. Menschen mit Behinderungen stärken – solche Projekte fördert diese Kollekte: in Kindertagesstätten und Bildungsorten, in Erzählcafés und Sprachkursen in Gemeinden.

Erläuterungen (zusätzlich zum Vorlesen geeignet):
Es gibt zahlreiche Projekte in unserer Kirche, die das Ziel haben, Menschen mit Behinderungen oder Flüchtlinge nicht auszugrenzen. Für dieses für alle Seiten fruchtbare Miteinander steht der Begriff Inklusion. Das meint, bewusst zusammen zu sein statt zu trennen. Dazu braucht unsere Kirche erprobte Konzepte und mutmachende Beispiele für neue Wege. Konkret: Handreichungen für inklusive Konfirmandenkurse, Kita- und Elternarbeit; Unterstützungen für neue Wege bei Gottesdiensten gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Gebärdenchöre, Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder, Sprach- und Integrationskurse für Zuwanderer und Flüchtlinge. Inklusive Projekte haben viele Gesichter, der Bedarf steigt, darum ist auch Ihre Hilfe gefragt.

Fürbittengebet: Guter Gott, hilf uns, unsere Nachbarschaften, unsere Arbeitsplätze, unsere Freizeitangebote, unsere Kirchengemeinden für Menschen mit Behinderung zu öffnen. Lass alle mit ihren Gaben Platz in der Gemeinschaft finden. Hilf uns einander anzunehmen, wie du jeden von uns annimmst.

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10. JANUAR (Erster Sonntag nach Epiphanias) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Seelsorge an Flüchtlingen
Die Kollekte an diesem Sonntag ist bestimmt für seelsorgerliche Dienste in der Flüchtlingsarbeit unseres Kirchenkreises. Dabei gibt es drei Aspekte:
Kirchengemeinden brauchen Unterstützung bei der Gestaltung von besonderen Gottesdiensten und Andachten für Flüchtlinge.
Weiter wird Geld gebraucht, um unsere hiesigen Gottesdienste für Flüchtlinge zugänglich zu machen: Texte und Lieder sollen übersetzt werden, fremdsprachige Materialien sollen zur Verfügung gestellt werden.
Schließlich werden Dolmetscherdienste benötigt, wenn Flüchtlinge seelsorgerliche Begleitung und Beratung brauchen.
Mit Ihrer Kollekte helfen Sie mit, geflohenen Menschen Türen zu öffnen zum kirchlichen Leben und ihnen das Ankommen bei uns zu erleichtern. Herzlichen Dank!

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17. JANUAR (Letzter Sonntag nach Epiphanias) Pflichtkollekte der VELKD und UEK

Innerkirchliche Aufgaben der VELKD: Unterstützung der kirchlichen und diakonischen Arbeit in Japan
In Japan haben sich die Kirchen nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima zusammengeschlossen, um die in dieser Region lebenden Menschen zu unterstützen. Insbesondere Kinder sind dem Strahlenrisiko in erhöhter Weise ausgesetzt. Da die Spielmöglichkeiten im Freien durch die hohe Strahlenbelastung stark eingeschränkt sind, bietet die Kirche ein regelmäßiges Kinderprogramm in geschützten Räumen an. Dieses Programm soll ausgeweitet werden zu einer großzügigen Anlage. Mit Ihrer Hilfe kann die Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), zu der auch die Nordkirche gehört, schnell und unbürokratisch auf diese und weitere Anfragen eingehen. Bitte helfen Sie mit, diese Maßnahmen zu unterstützen!

Projekt der UEK zur Erhaltung gefährdeter Dorfkirchen
Nahezu jedes Dorf hat eine Kirche und sie sind seit jeher der kulturelle und geistliche Mittelpunkt. Besonders für kleine Gemeinden bedeutet es eine große Herausforderung, diese Kirchen auch zu erhalten. Die EKD-weite Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) unterstützt die Kirchengemeinden dabei. Eine Förderung durch die Stiftung KiBa zieht vielfach weitere Fördermittel nach sich. Auch das Gemeindeleben verändert sich durch die große gemeinsame Aufgabe und nicht selten entstehen Fördervereine, die weit über den Kreis der Gemeinde selbst hinaus reichen. Damit wird auch Ihre Kollekte, die in voller Höhe für Fördermaßnahmen verwendet wird, vielfach wirksam. Durch Ihre Kollekte bleibt die Kirche im Dorf!

Bibelwort: Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut (Psalm 127,1).

Bei dieser Kollekte sind beide Kollektenzwecke abzukündigen. Es kann keine Auswahl getroffen werden.

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24. JANUAR (Septuagesimae) Freie Kollekte

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31. JANUAR (Sexagesimae) Freie Kollekte