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Kirchenkreiskongreß Wismar am 25.2.2006 in Schwerin

 

 

Ergebnisse und Thesen der Arbeitsgruppen zu vorgegebenen Themen:

 

Wenn Kirche im Dorf bleibt – Perspektiven kirchlicher Arbeit im ländlichen Raum

1. Jeder erlebt Kirche anders (also muß Kirche auch immer wieder anders sein).

2. Kirche ist eine Frage der Sichtweise. Die Innensicht ist nicht identisch mit der Außensicht.

3. Sonntagschrist, Biographie-Christ, Jahres-Christ: alle wollen willkommen sein.

 

Wenn Kirche im Dorf bleibt – Perspektiven kirchlicher Arbeit im ländlichen Raum (2)

1. Wir haben Gottes Zusage: „Die Kirche bleibt im Dorf!“

2. Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und von Hörenden zu Handelnden werden.

3. Ich muß Verantwortung übernehmen.

 

Wenn die Kirche feiert – Gottesdienste, die ansprechen und Mut machen

1. Gottesdienst ist ein bewegendes, zentrales Thema! Ist das A und O der Kirche

2. Wir entwickeln Formen, Sprache, Musik, die alle Generationen ansprechen und einziehen

3. Wir bwahren und entdecken neu traditionelle Elemente und entdecken neue Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Wenn die Kirche in die Hocke geht - Kirchliche Kinderarbeit "in Augenhöhe" in Kindergärten, Schulen, Kirchen, Freizeitcamps

Protokoll als Download

 

Wenn „alte“ Kirche wieder „jung“ wird – Neue Wege zum Erhalt und zur Nutzung alter Kirchgebäude

1. Unsere Kirche ist uns lieb und teuer. Sie erzählt von uns und unserem Glauben. Wir brauchen sie nicht zu verstecken und können viele Menschen einladen.

2. Es geht ums ewige Leben und nicht ums ewige Bauen. Von der Last und Lust des Bauens

3. Mut zum ersten Schritt – und sei er noch so klein!

 

Wenn die Kirche aus sich heraus geht – Politisches Profil und soziales Handeln an gesellschaftlichen Brennpunkten

1. Aufmerksamkeit für die Sorgen von nebenan: Krankenbesuche, Altenheim

2. Leben lernen: Kochkurs, Ehrenamtliche Schuldnerberatung

3. Nachbarschaftshilfe: Einkaufen ...

4. Aktion im Arbeitsamt

5. Weihnachtskerze für andere anzünden

6. Ehrenamtliche Mitarbeit in kommunalen Gremien, Vereinen ...

7. Aus unserem christl. Verständnis können wir politisch und sozial handeln

8. Lebensstrategien in einer Lebenssituation ohne Arbeit suchen

 

Wenn Kirche aus den Quellen schöpft – Von wiederentdeckten Gebets- und Pilgerwegen und Orten der Einkehr

1. Frage: (an die Kirchen) Wo lernen wir beten?

2. Informationsvernetzung: Zwischen Gemeinden, Menschen und Mitarbeitern verschiedener Bereiche über überregionale Angebote und gemeindliche „Zellen“

3. Pilgerwege / Stille Tage als „Trägerstoff“ für Spiritualität. z.B. 1. Pilgerregel: Das Kreuz (Christus!) geht immer voran, darf nicht überholt werden.

4. Das Kreuz / Christus erleben. Leben hat immer etwas mit Anstrengung zu tun. (Auf dem Pilgerweg sehr direkt zu erspüren). Wollen wir das?

 

Wenn Kirche zusammenarbeitet – Netzwerke entstehen zwischen Kirchgemeinden, kirchlichen Diensten und Förderkreisen

1. Klare Ziele, sehr sachbezogen, wenn möglich auch zeitlich und örtlich begrenzt, sind nötig.

2. (Sich) informieren, Partner(innen) suchen, Öffentlichkeit herstellen. Netzwerkarbeit ist (auch) Beziehungsarbeit.

3. Überwindung territorialer, konfessioneller Grenzen ist nötig und möglich.

 

Wenn Kirche europäisch wird – gibt es ein Leben nach der Kirchensteuer?

1. Mehr Öffentlichkeitsarbeit. Was machen wir mit den Kirchensteuern?

2. Gemeindefremde Arbeit aus den Gemeinden nehmen – das spart.

3. Finanzielle Verantwortung der Gemeinde stärken. Von anderen Kirchen lernen, Projektbezogene Spendenarbeit, 5% Initiative für Gemeinden.

 

Wenn Kirche in die Jahre kommt – Arbeit mit Senioren

1. Seniorenarbeit ist wichtig, denn es ist die Gruppe derer, die in der Gesellschaft am ehesten übersehen wird.

2. Senioren hören, auf sie hören. Bereichernd, denn sie haben Lebens- und Glaubenserfahrung, die weiter gegeben werden sollte.

3. Senioren haben Zeit. Sie können sich in der kirchlichen Arbeit einbringen: Besucher, Gesprächspartner für Kinder sein. Ehrenämter: Aufgaben werten auf.

 

 


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