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Festgottesdienst und Ehrenamtlichenempfang

Bischof Abromeit: Eine Woche voller intensiver Begegnungen und wertvoller Erfahrungen

Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit in der Altentreptower St. Petri-Kirche.
22.05.2017 ǀ Altentreptow/Greifswald.  Das dürfte die Altentreptower St. Petri-Kirche noch nicht gesehen haben: Sechs Pastorinnen und Pastoren, ein Propst und ein Bischof hielten am Sonntagvormittag (21. Mai) einen Festgottesdienst mit Abendmahl.

Die Pastoren betreuen die Gemeinden, die Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit während seiner bischöflichen Tour besucht hatte: Neben Altentreptow (Dr. Michael Giebel) waren das Hohenbollentin (Else Bernds-Fischer), Altenhagen (Wibke Magedanz), Beggerow (Ralf Ott) und Siedenbollentin (Christoph Zellmer). Der Demminer Propst Gerd Panknin begleitete den Bischof an den meisten Tagen, ebenso die Pastorin für Ehrenamtlichenarbeit, Luise Müller-Busse.

Bischof Abromeit blickte in seiner Predigt begeistert auf die Besuchswoche zurück: „Es war eine wunderschöne Woche mit intensiven Begegnungen und wertvollen neuen Erfahrungen! Überall begegneten wir engagierten Pastorinnen und Pastoren, Kirchengemeinderäten, die viel Zeit und Energie in ihre Tätigkeit stecken, und vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sich dafür einsetzen, dass die Botschaft Jesu verbreitet wird.“

Herausforderungen sind zu meistern

Bei der Besuchstour ging es in den Gesprächen mit Gemeindegliedern, mit den Bürgermeistern der Region und Landwirten durchaus auch um die Herausforderungen, die zu meistern sind. Bischof Abromeit resümierte: „Ein Leben in einer ländlichen Region, in der 20 Jahre lang die jungen Leute in den Westen weggezogen sind und in der es heute immer noch eine Landflucht in die Städte Pommerns und Mecklenburgs gibt. Große, wunderbare Kirchen, architektonische und kunstgeschichtliche Kleinodien - für immer weniger Menschen. In den meisten dieser Kirchen sahen wir handwerkliche Meisterleistungen an historischen Orgeln, allein ein rundes Dutzend Grüneberg-Orgeln mögen wir gehört und gesehen haben. Dazu eine mehrheitlich nichtchristliche Bevölkerung, die dennoch große Erwartungen an die Kirche hat. Wie soll man dem gerecht werden?“ Ein Anfang könne das Beten sein, das eine „Kraftquelle für scheinbar überfordernde Situationen“ sei, so Abromeit.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Fritz-Reuter-Haus ein Empfang für 200 geladene Ehrenamtliche aus der Region statt. Bei jedem und jeder Ehrenamtlichen bedankte sich Bischof Abromeit für das Engagement und überreichte eine Rose und den Bugenhagen-Comic, den die Nordkirche zum Reformationsjubiläum herausgebracht hat. Musikalisch begleitet wurde der Tag vom Altentreptower Bläserkreis gemeinsam mit Bläsern aus der gesamten Region.
Quelle: Bischofskanzlei Greifswald (ak)