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Deutsche Stiftung Denkmalschutz

900.000 Euro zur Sanierung von Denkmälern in MV

12.03.2019 ǀ Schwerin/Bonn.  Mit insgesamt 900.000 Euro unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2019 die Sanierung von Denkmälern in Mecklenburg-Vorpommern. Das sei eine besonders hohe Summe, da das Spendenaufkommen in dem Bundesland besonders hoch ist, sagte eine Sprecherin der Bonner Stiftung am Dienstag. Das Geld soll auf 37 Projekte verteilt werden. Bundesweit erhalten in diesen Tagen rund 380 Denkmaleigentümer eine Zusage über Fördermittel. Damit sei das Förderjahr 2019 nach der Sitzung der Wissenschaftlichen Kommission der Stiftung eröffnet.

Die älteste Kirche Usedoms, die Dorfkirche St. Johannis aus dem 15. Jahrhundert in Rankwitz-Liepe, soll ebenso gefördert werden wie der Schweriner Dom und die St. Marienkirche in Gnoien (Landkreis Rostock). Auch Schloss Broock in Alt Tellin (Landkreis Vorpommern-Greifswald), das Herrenhaus Gadebusch von 1755 (Landkreis Nordwestmecklenburg) und die Wollscheune Bad Doberan wurden ausgewählt.

Eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sei immer auch eine Anerkennung des oft beispielhaften Bemühens der Eigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden um ihr jeweiliges Denkmal, hieß es. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat eigenen Angaben zufolge seit 1985 bundesweit rund 590 Millionen Euro für mehr als 5.500 Denkmale zur Verfügung gestellt. Mit rund 200.000 Förderern habe sie sich zur wohl größten Privatinitiative in der Denkmalpflege in Deutschland entwickelt.
Quelle: epd

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