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"Tag des offenen Denkmals"

250 Denkmäler sind am Sonntag geöffnet

06.09.2019 ǀ Schwerin.  Rund 250 historische Gebäude und Anlagen können beim diesjährigen "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag (8. September) in Mecklenburg-Vorpommern besichtigt werden. Neben zahlreichen Kirchen, Schlössern und Gutshäusern ist beispielsweise eine Dampfziegelei aus dem Jahr 1907/08 in Benzin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) zu besichtigen, deren historische Technik noch funktionsfähig ist. In Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) öffnet der "Lübecker Speicher" aus dem Jahr 1815 mit historischer Aufzugstechnik und einer Schütthöhenkennzeichnung für verschiedene Getreidearten.

Im Foyer der nachkriegsmodernen Mensa am Schießwall der Universität Greifswald gibt es einen Vortrag zum 22 Meter langen Monumental-Wandgemälde "Studenten in der sozialistischen Gesellschaft", das Wolfgang Frankenstein in den 1970er Jahren schuf. In der Semlower Kirche (Landkreis Vorpommern-Rügen) werden die Grabmale aus der frühen Barockzeit nach zweijähriger Sanierung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der "Tag des offenen Denkmals" findet zum 26. Mal statt. Bundesweit können am Sonntag rund 7.500 historische Baudenkmale, Parks und archäologische Stätten in 2.600 Städten und Dörfern besucht werden. Der Tag ist in diesem Jahr an das 100-Jahr-Jubiläum des Bauhauses angelehnt und steht unter dem Leitsatz "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur".

Die bundesweite Eröffnung ist in diesem Jahr in Ulm. Der "Tag des offenen Denkmals" findet in Deutschland seit 1993 jeweils am zweiten Sonntag im September statt. Er wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn koordiniert und ist der deutsche Beitrag zu den "European Heritage Days" unter Schirmherrschaft des Europarates.
Quelle: epd


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