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Dankeschön mit Welt.Mahl.Zeit

120 ehrenamtlich Engagierte in Kirchengemeinden gingen auf kulinarische Reise

30.01.2018 ǀ Rostock.   „Dass einem in der heutigen Zeit einmal Danke gesagt wird, ist selten und darum habe ich mich sehr über die Einladung gefreut“. Der Güstrower Dr. Arnold Fuchs war einer von 120 Gästen bei der „Welt.Mahl.Zeit“. Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg hatte dazu kürzlich Engagierte in Partnerschaftsgruppen, in der Arbeit mit Geflüchteten und im Fairen Handel in die Rostocker Nikolaikirche zu einer kulinarischen Reise mit Musik und Tischreden eingeladen.

„Gelebte christliche Nächstenliebe“ sei der vielfältige Einsatz für ein gelingendes Miteinander von Menschen und für mehr Gerechtigkeit in der Welt. „Sie haben schon so viel erreicht. Ohne ihr Engagement wäre unsere Kirche ärmer und es wäre kälter in unserer Gesellschaft“, sagte Pröpstin Britta Carstensen und dankte allen herzlich im Namen des Kirchenkreises. In der Andacht zuvor hatte Flüchtlingspastor Walter Bartels davon gesprochen, dass „der Blick auf die Welt in Mecklenburg bunter geworden“ sei durch lebendige Partnerschaftsbeziehungen nach Tansania, Kasachstan, Rumänien, England, Niederlande und in die USA. In zahlreichen Kirchengemeinden engagierten sich Menschen ehrenamtlich  zudem dafür, dass sich Geflüchtete willkommen fühlen. Und ebenso würden Produkte aus Fairem Handel vielfach angeboten und trügen so zu mehr Gerechtigkeit bei.

Das Weltmahl begann mit einer syrischen Linsensuppe, hatte als Hauptgang u.a. ein afrikanisches Reisgericht mit Rindfleisch und schloss mit einem typisch englischen Nachtisch ab: Apfel-Crumble mit Vanillesauce. Die Gäste, die sich einmal verwöhnen lassen und dies genießen sollten, wie Pastor Tilman Jeremias es formulierte, wurden teils vom gesamten hauptamtlichen Team der Ökumenischen Arbeitsstelle Mecklenburg bedient. Dazwischen gab es in kurzen Tischreden ganz persönliche Einblicke. So berichtete Juliane Gubalke (Wittenburg) von den engen Beziehungen zu Gemeinden der US-amerikanischen Ohio-Synode. Bewegend ebenso die Rede von Janett Harnack (Ribnitz): „Wir haben schon oft geweint über Abschiebungen ohne Verabschiedungen.“ Neuestes Projekt für die Integration von geflüchteten Menschen in der Rechnitz-Stadt sei eine integrative Fahrradwerkstatt, die teils aus dem Hilfsfonds des Kirchenkreises finanziert werde.

Interessantes Essen, schöne Musik von Karl Scharnweber und Thomas Brau sowie Zeit zum Austausch und Kennenlernen – diese Mischung ging auf. „Eine rundherum gelungene Veranstaltung“, lobte daher nicht nur Juliane Gubalke, sondern ebenso Holger Jonas von der Dr. Schwerin-Stiftung und viele andere. Das freute Änne Lange – die gerade erst aus Tansania zurückgekehrt war – wie das gesamte Team der Ökumenischen Arbeitsstelle, die mit der Welt.Mahl.Zeit einfach mal den ehrenamtlich Tätigen Danke sagen wollten.

Quelle: ELKM (cme)

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